„Vegane Weihnachtsbäckerei“ | Angelika Eckstein

Das Buch wurde mir vom Pala Verlag kostenlos zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.


Inhalt laut Verlag:

Köstliche Weihnachtsbäckerei ohne Eier, Milch & Co.
Zarter Duft nach Anis und Zimt, frisch gebackenen Vanillekipferln und Kokosmakronen kündigt es an – Weihnachten mit seinen lang ersehnten Gaumenfreuden steht vor der Tür.

Plätzchen-Vielfalt

Mit seinen 12 x 7 cm ist dieses Rezeptbuch eher ein Büchlein, aber man und auch frau sollten es keinesfalls unterschätzen, es hat nämlich richtig viel zu bieten.
Der Einband ist fest und damit liegt es nicht nur gut in der Hand, sondern findet beim Backen immer ein Plätzchen (hahaha – Wortspiel).

Zugegebenermaßen – ich koche und backe äußerst selten vegan. Aber, gerade wenn man weiß dass Gäste kommen deren Ernährungsgewohnheiten anders als die meinigen sind, passe ich, zumindest einen Teil der angebotenen Speisen gerne an.
Bei diesem weihnachtlichen Backbuch hat es sich hervorragend ergeben, dass ich zusammen mit einer Autorin gebacken habe und dafür wurde direkt das Rezept „Erdnuss-Haferflocken-Cookies“ ausprobiert.

Nach einem kurzen, aber ansprechendem Vorwort, gibt es einige Informationen zu den Handhabungen der Lebensmittel, den Umgang mit Materialien und so manchen Tipp für das vegane Backen. Diese Einleitung war für mich als Anfängerin sehr wichtig und brachte dadurch hervorragende Backergebnisse.

Im Buch finden sich 75 Rezepte rund um die Weihnachtsbäckerei. Von Plätzen, Lebkuchen, Stollen, Konfekt, Cookies, Schnitten und süßen Versuchungen gibt es viel Auswahl und somit ist für jeden Geschmack etwas im Angebot.

Die Rezepte sind immer mit einer präzisen Angabe zu den benötigten Zutaten und der Handhabung des Backens an sich versehen. Zwar gibt es keine Fotos, aber viele kleine Illustrationen und Bordüren lockern die Seiten ungemein auf. Bei dem ein oder anderen Rezept wäre ein Bild durchaus hilfreich gewesen, damit ich mir im Vorfeld besser vorstellen konnte wie welche Sorten aussehen, denn nicht alle im Buch aufgeführten Backwerke sind Standard. Positiv ist dass bei nahezu jedem Rezept eine Angabe der zu erwartenden Menge an Plätzchen & Co. angegeben ist, mag ich sehr. Hilft dies mir doch in etwas abzuwägen wie viele Behälter ich bereit stellen muss ;-)

Ein Rezept möchte ich gerne vorstellen, da dies schnell und unkompliziert zu backen war und die „Blumenkinder“ (S. 24 + 25) auch noch richtig lecker waren.

Für 50-55 große und kleine Plätzchen benötigt Ihr:

~ 100 g Haselnüsse
~ 1 Vanilleschote
~ 200 g Dinkelvollkornmehr, sehr fein gemahlen
~ 1/2 TL gemahlener Zimt
~ 1/2 TL frisch abgeriebene Zitronenschale
~ 75 g Rohrzucker, fein gemahlen und gesiebt
~ etwa 100 g Sonnenblumenöl
~ etwa 50 g Wasser
~ Mehl für die Arbeitsfläche
~ etwa 6 EL roter Johannisbeerfruchtaufstrich
~ nach Belieben pudriger Roh-Rohrzucker zum Bestäuben

Backpapier für zwei Backbleche
Ausstechform Blumen in 5 cm und 3 cm

die Zubereitung:

♥ Die Haselnüsse fein mahlen und anschießend in einer trockenen Pfanne unter Rühren sanft rösten, bis das Nussmehl leicht duftet. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herausschaben

♥ Das Mehl sorgfältig mit den gemahlenen Haselnüssen, Vanillemark, Zimt, abgeriebener Zitronenschale und Zucker vermischen.

♥ In einer großen Rührschüssel das Öl mit dem Wasser verquirlen. Die Mehlmischung zur Ölmischung geben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

♥ Backofen auf 200° vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

♥ Den Teig portionsweise auf der leicht bemehlten Abreitfläche etwa 4 mm dick ausrollen und mit einem gewellten Ausstecher Blumen von etwa 5 cm Durchmesser ausstechen.
Bei der Hälfte der Blumen mittig kleiner Blumen von etwas 3 cm Durchmesser ausstechen, sodass Blumenringe und kleine Blumen entstehen

♥ Alle(!) Blumen und Blumenringe auf die Bleche legen und nacheinander auf der mittleren Schiene im Backofen jeweils 10-15 Minuten goldgelb backen.
fertig gebackene Plätzchen vorsichtig von den Blechen nehmen und auf Kuchengittern abkühlen lassen.

♥ Den Fruchtaufstrich leicht erwärmen. Alle großen Blumen und die Hälfte der kleinen Blumen damit bestreichen. Auf jede große Blume behutsam einen Blumenring und auf jede kleine Blume eine zweite kleine Blume setzen und andrücken.

♥ Die Blumen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und auf Kuchengittern trocknen lassen.

Neben diesen Plätzchen finden sich viele weitere, teils bekannte, aber auch solche die man eher seltener backt. Bei dem ein oder anderen werde ich mich noch herantrauen, mich reizt besonders das Konfekt.

Da viele der benötigten Zutaten fast nur im Reformhaus zu bekommen sind, sollten gerade Anfänger im Bereich des veganen Backens vorher wirklich die Zutatenlisten studieren und sich einfach Zeit nehmen.

Rezension verfasst von © Kerstin
★★★★☆

– Weitere Eindrücke –
Buchhexe °


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Buchdetails
Titel: Vegane Weihnachtsbäckerei
Buchreihe: es gibt noch ein weiteres Backbuch von der Autorin – „Veganes Backen“
Autorin: Angelika Eckstein
Illustrationen: Sabine Metz

Verlag: PALA
— Rezensionsexemplar —

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