Rezension

„Totes Land 1 – Ausnahmezustand“

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Erscheinungsdatum: 23.06.2014
AutorIn: Mario H. Steinmetz
Verlag: Mantikore

ISBN: 978-3939212560
Taschenbuch: 600 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: 14,95 €

 


5 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kasin
17.11.2014

Alptraumhafte Apokalypse

In dem 1. Band der Endzeit- Trilogie „Totes Land-Ausnahmezustand“, erschienen im Mantikore Verlag, erzählt der Autor Mario H. Steinmetz den apokalyptischen Albtraum schlechthin.

Aber erst einmal kurz zur Story:
Markus, Mittvierziger und begeisterter Anhänger von Mittelalter- und gruseligen Rollenspielen, befindet sich für ein Wochenende in Berlin, um selbigen zu frönen.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und aus Spiel & Spaß wird blutiger Ernst. Ein Virus mir grippeähnlichen Symptomen lässt die Menschen erst sterben, um dann als grauenvolle Untote über die Lebenden herzufallen.
Aus einer anfänglichen kleinen Epidemie wird rasend schnell eine Pandemie und innerhalb kürzester Zeit steht alles Kopf. 
Zusammen mit seiner „Kampfgefährtin“ Sabine macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Hause zu seiner Frau Anette. Eine furchteinflösende Reise durch das Land in Richtung Speyer beginnt.

Dieses Genre ist vielbeschrieben und verfilmt, dennoch kommt diese Geschichte sehr gut rüber.  Flüssig liest sich der Text und so manches Mal kann man gar nicht schnell genug lesen, da man sich wie ein Teil der Flüchtenden selbst fühlt. 
Es sind „Normalos“ wie Markus und Sabin die sich vor der hungernden Meute ständig neue Zufluchtsort suchen müssen.

Die Geschehnisse sind stimmig erzählt und auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Nur so am Rande bemerkt, dieses Buch schildert ob seiner Länge einen recht kurzen Zeitraum, da kann ein Asthmaspray durchaus mithalten. 

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven oder zartbesaitete Gemüter, dafür sind die detailgetreuen Beschreibungen zu gut gelungen.
Für Fans dieses Genres ein Muss! 
Schlafen Sie gut:-)

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