„The Rising 1 – Neue Hoffnung“

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Erscheinungsdatum: 27.08.2014
AutorIn: Felix A. Münter
Verlag: Mantikore

ISBN: 978-3939212911
Taschenbuch: 380 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: 13,95 €

 


5 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kasin
10.06.2015

Gut und Böse wird es zu jeder Zeit geben, DAVOR und DANACH

Ein Held ist ein Held, ist ein Held, ist ein Held
Viermal das ganze, obwohl es deutlich mehr davon im Buch gibt.
Jeder auf seine Art und Weise und damit ganz besonders.

Aber erst einmal kurz zur Story:
Irgendetwas hat die Welt aus den Fugen gebracht, was genau weiß keiner mehr. Aber alle wissen das die Welt DANACH sich in vielerlei Hinsicht weit von der DAVOR unterscheidet und gleichzeitig doch auch nicht.
Die LeserInnen folgen einer Gruppe von 4 Personen, die ihr Handwerk verstehen und miteinander in Sachen Beschaffung arbeiten.
Als ihnen ein besonderer Fund gelingt sind sie sich der Tragweite erst nicht bewußt. Denn genau diesen Fund wollen auch andere haben. Eine abenteuerliche Reise beginnt, auf der Suche nach der Wahrheit und bringt durch einige sehr unangenehme Zeitgenossen die 4 in große Gefahr.

Dies ist keine Dystopie. Es gibt keine Monster, Untoten oder andere grauenvolle Wesen. Dafür aber Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen, Tauschhandel betreiben oder andere töten weil sie etwas haben wollen, dass ihnen sehr wichtig vorkommt.

Die 4 Hauptprotagonisten sind so unterschiedlich in ihren Schwächen und Stärken, dass sie mir auf Anhieb sympathisch waren.
Ich habe es genossen mit ihnen durch die Wälder zu wandern und ihnen beim agieren, denken, unterhalten, leben und überleben zu folgen.

Die Reise war abenteuerlich, aber nicht überzogen. 
Angesichts der Tatsache, dass jeglicher Komfort, den wir kennen und hoffentlich auch schätzen, den Menschen im Buch abhanden gekommen ist, haben mir die Erzählungen und Erklärungen des Autors Felix A. Münter richtig gut gefallen. Glaubhaft und nachvollziehbar. 

Städte gibt es nicht mehr, man bewegt sich wandernd voran.
1 Blisterpackung Tabletten ist mehr wert als Geld oder Gold.
Dieses ‚Entbehren müssen‘ hat für mich dieses Buch sehr lesenwert gemacht.
Ebenso wie der Zusammenhalt und das Miteinander. 
Aber auch die böse Seite, denn das gehört dazu, ist ein Naturgesetz dass nie vernichtet werden kann, wurde erzählt. Somit gab es auch viele Kampfszenen, Hinterhalte, Tote und Verletzte.
Doch dabei hat der Autor auf reißerische und gar grausame Details verzichtet.

Für mich ein leises Buch mit einer ganz tollen Geschichte, die noch nicht zu Ende ist, denn mit „Rising 2, das Gefecht“ geht es weiter, ein Muss für mich.

Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen und ende mit einem Zitat aus dem Buch, der einiges aussagt:
„Stoff, aus dem Legenden sind“

4 Kommentare

  1. Hallo!

    Das Buch klingt interessant! Ich bin die letzte Zeit öfters darüber gestolpert und könnte mir vorstellen, dass es auf meine WuLi wandert.
    In einem Punkt muss ich dir jedoch widersprechen. Eine Dysopie bedeutet nicht, dass dort Monster oder ähnliches herumlaufen, es handelt sich dabei lediglich um eine Welt, die sich zum schlechten gewandelt hat.

    Alles Liebe
    Kani

    1. Hallo Kani
      WOW- eine Rezension aus 2015 die jemand beachtet, dass finde ich ja toll. Sehe es mir nach mit der Dystopie – es waren meine ‚Anfänge‘
      🙂
      Mittlerweile habe ich so viele monsterlosen Dystopien gelesen und bin ihnen echt verfallen
      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für dich
      Kerstin

      1. 2015 habe ich noch nicht gebloggt. Ich schau gerne durch alte Rezensionen. Es gibt noch so viele Bücher, die ich nicht kenne und es müssen nun mal nicht immer die Neusten sein.

Habt keine Scheu einen Kommentar zu hinterlassen, wir freuen uns über jeden einzelnen!

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