„Schlussakkord – ein Moabit Krimi“

Schlussakkord

 

Erscheinungsdatum: 26.02.2015
AutorIn: Berndt Mannhardt
Verlag: be.bra
ISBN: 978-3898095389
Flexibler Einband: 272 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: 9,95 €

 


5 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kasin
07.03.2015

Ein herzerfrischender Kriminalfall aus Berlin

Die Bücher von Autor Bernd Mannhardt begeistern mich immer wieder auf’s Neue – dieses Mal im Rahmen einer Leserunde: 
              Schlussakkord – Ein Moabit Krimi, erschienen bei be.bra.

Aber erst einmal kurz zur Story:
Ein Akkordeonspieler wird an seinem Stammplatz vor einer Berliner Markthalle erschossen. War es sein furchtbares Gedudel oder steckt mehr dahinter?
Der Kommissar Hajo Freisal ist eher zufällig vor Ort und möchte sich gerade fleischlichen Genüssen hingeben, als er den Schuss hört. Als gewissenhafter Polizist geht für ihn die Mordermittlung natürlich vor.
Mit Hajo Freisal hat der Autor eine wunderbare Persönlichkeit geschaffen.
Mit seinen 1,65 m Körpergröße eher klein, ist er als Mensch aber um ein vielfaches größer.
Sein Bauch ist auch groß, aber sein Herz noch viel mehr.
Die Schlagfertigkeit Hajos wird aber nur in verbaler Form losgelassen, dafür aber auf eine absolut witzige, leichte und spritzige Art und Weise.
In Sachen Verhalten gegenüber mancher Gestalten ist seine ’sozial pädagogische Intelligenz‘ grandios und er erreicht genau was er wollte.

Unterstützt durch seine Kollegin Yasemine Gutzeit kommt Freisal mit Spürsinn und Bauchgefühl auf die richtige Spur.
Gutzeit ist zwar das genaue Gegenteil von Hajo, aber nur äußerlich, denn auch sie kann mit intelligenten und brillant gekonterten Worten auffahren – zusammen ein tolles Team.

Der Fall selbst und die Suche nach dem Mörder führt Freisal zu allerhand Personen, die für mich erstmal alle verdächtig waren.
Schön geschickt wurde ich durch das Buch und auf Ab – und Umwege geführt.

Ein toller, unblutiger Krimi, der Lust macht auf’s miträtseln und nebenbei den Berliner Lokalkolorit, sowie manches geschichtliche oder aktuelle Geschehen mit einfließen lässt.

Wer auch bei einem Krimi gerne schmunzelt oder lacht ist mit Schlussakkord bestens bedient.
Meine absolute Leseempfehlung, daher 5 von 5 Sternen. 

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