Kleider machen Leute – Cover machen Bücher

Trügerisch oder Zutreffend ?

Das Cover ist das Erste was einem Buch-Nerd in der Buchhandlung ins Auge fällt – in Kombination mit dem Titel und seinem Genre. All dies beeinflusst unseren Griff oder eben die Ignoranz gegenüber dem Buch! Natürlich hat der Autorenname, sowie der Verlag auch immer einen gewissen Einfluss, diesen lassen wir aber in unserem Beitrag außen vor.

Der erste Blick

Kleider machen Leute – ein Sprichwort das wohl alle oder zumindest viele kennen. Bei einem genaueren Blick darauf, mag der erste Eindruck nicht unbedingt stimmen. Aber Tatsache ist, das wir visuell sind – die Optik beeinflusst uns in unserer Meinungsbildung, den Erwartungen und der Einschätzung. Alles natürlich oberflächlich. Aber eben dies ist das Erste was uns auffällt und ebenso beeinflusst uns Buch-Nerds auch das Buchcover. Der erste Eindruck und besonders dann, wenn man Verlag und Autor außen vor lässt, das Buch unbekannt ist, ist es eben genau dieser erste Blick, welcher uns zum Buch greifen lässt – oder eben nicht.

Wenn Kleider Leute machen, dann müsste es für uns Nerds eben auch „Cover machen Bücher“ heißen. Doch nicht nur das Cover nimmt Einfluss auf unseren (Nicht)Kauf. Auch Titel, Genre und ebenso der Klappentext spielen eine nicht ganz unwesentliche Rolle.

— Cover —
Sehen, greifen, kaufen?

Hier ist die mögliche Thematik, sein Schwerpunkt, breit gefächert:
– Coververgleich
– Bezug zum Inhalt
– Optik/Gestaltung
– Entstehung
und vieles weitere kann aufgegriffen werden. Dies macht die Bedeutung eines gelungenen Covers mehr als deutlich, doch oben drauf kommt nun auch noch das Individuum. Die einen lieben es hell und bunt, die nächsten sehr schlicht und dunkel – dies mal nur in groben Zügen dazu. Was also macht ein gutes Cover aus? Das lässt sich nicht mit drei Worten erklären, denn der eigene Geschmack nimmt dabei eine bedeutende Rolle ein und über Geschmäcker lässt sich bekanntlich (nicht) streiten!

Und doch wollen wir darüber sprechen, zu mindestens über unsere eigenen Eindrücke und wir freuen uns sehr auf Eure absoluten Hingucker und Horror-Shows! Hierfür könnt Ihr den Kommentarbereich mit Buchtiteln sprengen oder auch sehr gerne Fotos auf den social media-Kanälen mit dem Hashtag #CoverMachenBuecher teilen, egal ob es ein Cover zum davonlaufen ist oder eines das wunderbar zur Geschichte passt. Natürlich gerne mit einem kleinen Verweis zu uns und diesem Beitrag, danke!

Bislang nimmt das Thema „Buchcover“ kaum Raum auf unserem Blog ein. Janna hat es mal im kleinen in verschiedenen Rezensionen erwähnt (ganze drei), doch heute wollen wir uns das Kleidchen der Bücher mal genauer ansehen.

Was uns aufgefallen ist – kommt ein Buch raus und ist ein Buch mit hoher Verkaufszahl, erscheinen daraufhin ähnlich aussehende Bücher. Mal sind es in der Ferne kommende oder gehende Gestalten, mal ein gewisser Gegenstand passend zum Genre und momentan ist besonders der Buchschnitt im Fokus. Zählt es denn überhaupt noch zum Cover? Ob ja oder nein, es gehört zum Kleidchen und fällt auf wenn eben dieser durch Einfärbung ins Auge sticht. Egal welche Farbe, es ist zur Zeit häufig zu finden. Dies sind noch die (eher) unauffälligen Beispiele, denn es geht noch greller und bunter. 

Und genau da sind wir an dem Punkt: es fällt auf, den Verlagen, den Menschen die ein Buch gestalten. Wir – die Leser*innen – finden es entweder absolut scheußlich und es bleibt gar in der Buchhandlung oder die Verkaufszahlen schnellen in die Höhe, weil es von uns geliebt wird. Sei es eine gewisse Gestaltung des Covers oder eben der Buchschnitt. Aber worum geht es dann bei einem Cover? Um den Inhalt oder was sich besser verkauft bzw. aktuell im Trend liegt?!

Nehmen wir nur mal „Ragdoll“ von Daniel Cole, bereits Titel und Cover harmonisieren nicht. Dies ist jedoch absolut kein Kritikpunkt, wenn denn beides in irgendeiner Form entweder a) in der Geschichte wieder zu finden ist oder b) (zu mindestens) metaphorisch darin auftaucht. An diesem Beispiel lassen sich auch gut die Unterschiede eines Covers in verschiedenen Ländern aufzeigen – das deutsche Cover sticht nicht nur in der Farbgebung heraus, sondern ist das einzige Cover bei welchem man sich nach dem Lesen fragt warum es so gestaltet wurde. Definitiv hübsch anzusehen, jedoch steht das Bild in keinem Zusammenhang mit der Geschichte. Da passen die anderen Cover doch deutlich besser.

Unschön wenn das Cover einzig dem Blickfang dient und sonst in keinem Zusammenhang mit der Geschichte steht – oder wie seht Ihr das?

— Titel —
Alles ist gesagt?

Manchmal kurz und knackig und dann wieder ellenlang. Die Titel sind wie die Cover in ihrer Vielfalt kaum zu übertreffen. Sei es „1984“ oder „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Die Länge oder Kürze nimmt für uns persönlich keinen Einfluss auf den Kauf, eher der Titel selbst, denn je nach Genre können diese neugierig machen oder von vorneweg abschrecken.

Es gibt Titel die alles oder nichts sein könnten – zeitlos und gar prägnant. Ob die Geschichte darin überzeugt und einnimmt lässt sich im Vorfeld natürlich schwer sagen, aber einige Titel locken gerade zu an, weil sie neugierig machen oder direkt ein schmunzeln entlocken:
– „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ | Alexandra Reinwarth
– „Ein Kind zur Zeit“ | Ian McEwan
– „One of us is lying“ | Karen M. McManus
Oder eben solche, bei denen uns ein Schauer über den Rücken läuft:
– „Frauen die nach Schinken stinken“ | Juckel Henke
– „Erschieß die Apfelsine“ | Mikael Niemi
– „Das wilde Herz des Ritters“ | Rexanne Becnel
Und dann natürlich solche, bei denen sich nur anhand des Titels gar nicht erahnen lässt, was da auf einen zukommt:
– „Ellbogen“ | Fatma Aydemir
– „Menschenwerk“ | Han Kang
– „Und es schmilzt“ | Lize Spit

Was sind Eure liebsten Titel? Was lockt Euch?
Humorvoll, bezaubernd oder lächerlich?

— Genre —
Alles gleich?

Man hat doch schon sein bevorzugtes Genre, oder solche die man einfach nicht lesen mag. Somit nimmt auch dieses einzelne Wort auf dem Cover großen Einfluss darauf, ob das Buch genauer angeschaut wird. Ebenso kann es aber auch falsche Erwartungen wecken, denn wenn „Thriller“ drauf steht, wollen wir Spannung und Nervenkitzel. Dann möchte man keine romantischen Schwerpunkte. Oder umgekehrt, wer eine romantische Geschichte lesen möchte, will nicht plötzlich in Mord und Totschlag geraten. Wonach aber richtet sich diese Einteilung? Natürlich gibt es verschiedene Elemente die zu einem bestimmten Genre gehören und doch findet man auch hier Mogelpackungen.

Es gibt eine Vielzahl an Genres und ihre Sub-Genres und doch bleibt es immer wieder fraglich ob es richtig zugeordnet wurde. Das Wort „Thriller“ grenzt es zwar ein, kann aber bei manchen Büchern dennoch falsche Erwartungen hervorrufen – die Geschichte selbst gleicht im Nachhinein doch eher einem Roman. Und bei den Romanen ist zum Beispiel (fast) alles möglich: Romantik, Drama, Nervenkitzel, humorvolle Unterhaltung und so weiter. Und dann kommt ja auch wieder dieses Individuum hinzu – war es mir zu seicht, bin ich enttäuscht das „Thriller“ darauf steht, ist es mir zu hart bin ich empört darüber, das Buch bei den Romanen zu finden.

Hattet Ihr bereits einen Genre-Fehlgriff?
Das eine stand drauf, das andere war drin?

 

Der 2. Blick

Wenn all dies überzeugt, wendet der Buch-Nerd das Buch und beschäftigt sich ein wenig mit dem Inhalt. Dies gehört zwar nicht mehr zum Cover, aber fließt in das Gesamtbild mit hinein und ist eben die Rückseite des Kleidchen.

— Beschreibung —
Halbgar oder durchgekocht?

Diese Worte machen neugierig auf die Geschichte! Eine kleine Kunst, denn es sollte nur so viel verraten werden dass die Neugierde der Leser*innen geweckt wird. Gerne aber machen Klappentexte wütend, denn es besteht Spoiler- oder Mogelpackung-Gefahr! Und dann ist die Enttäuschung groß …wer will schließlich schon nur anhand des Klappentextes wissen wer der Mörder ist?

Wenn ein Klappentext zu viel verrät, nimmt es uns die Lust am lesen. So war Janna bspw. froh bei dem dritten Band der Post Mortem-Reihe darauf verzichtet zu haben. Die spannendste Stelle wäre sonst nur überlesen worden, da der Ausgang bereits im Klappentext nachzulesen ist.

Oder aber wir erhalten bedingt durch die Beschreibung eine gewisse Vorstellung der Geschichte und etwas völlig anderes ist der Schwerpunkt im Buch. Das Lesegefühl wird gemindert, da der versprochene Inhalt nicht wiederzufinden ist.

Bei all der Gefahr: Lest Ihr (noch) Klappentexte vor einem Kauf?

— Neuauflage —
Einmal ist keinmal?

Diese können verheerende Folgen haben! Oft wird das Cover komplett geändert oder unterscheidet sich zwischen Paperback und Hardcover, wobei es erst wirklich fies wird wenn sich sogar der Titel ändert! Da fragen wir uns immer wieder: warum? Gab es Kritik am Titel, an der Gestaltung und gibt es dann Leser*innen die sich die Neuauflage holen, nur weil sie optischer dann vielleicht ansprechender ist? Oder spielt nur der Kommerz eine Rolle?

Bei uns führt dies nur zu Verwirrung und der Gefahr eines Doppelkaufs – sowie bei „Bird Box“

Bei diesem Buch wurde die Neuauflage unter dem Motto „Alles neu“ herausgegeben. Titel, Untertitel, Cover und sogar das Genre unterscheiden sich. Allein der Klappentext verrät, dass es sich hier um ein und das selbe Buch handelt.

Ist Euch auch schon mal ein (fast) Doppelkauf aufgrund einer Neuauflage passiert?

Wie stark beeinflussen Euch
Cover – Titel – Beschreibung
beim Kauf eines Buches?

43 Kommentare

  1. Hallo!

    Zum Thema Genre fällt mir ein, dass ich am häufigsten von der Bezeichnung Thriller enttäuscht bin. Ich mein, ich liebe Thriller, aber mit dieser Bezeichnung wird manchmal einfach so wahllos umhergeschmissen. Ich hatte schon ein paar Bücher, für die wäre nicht mal der Begriff Krimi zutreffend gewesen. (Ich weiß, nicht jeder Thriller hat was mit Mord und Totschlag zu tun, aber trotzdem :D)

    Hallo!

    Zum Thema Genre fällt mir ein, dass ich am häufigsten von der Bezeichnung Thriller enttäuscht bin. Ich mein, ich liebe Thriller, aber mit dieser Bezeichnung wird manchmal einfach so wahllos umhergeschmissen. Ich hatte schon ein paar Bücher, für die wäre nicht mal der Begriff Krimi zutreffend gewesen. (Ich weiß, nicht jeder Thriller hat was mit Mord und Totschlag zu tun, aber trotzdem :D)

    Bei den Buchcovern ist es bei mir unterschiedlich. Bei Thrillern und Krimis hat das Cover auf mich weniger Einfluss. Ich lese „Thriller“ und schon habe ich das Buch in der Hand. Wenn dann der Klappentext gut ist, wird es eingekauft. Bei Romanen, Dramen und auch anspruchsvollerer Literatur, ist jedoch das Cover das was mich reizen muss. Und dann fällt erst der zwete Blick auf die Inhaltsangabe. Hierzu muss ich übrigens sagen, dass ich diese meistens Lese, obwohl ich so oft davon in die Irre geleitet werde. Was man natürlich erst weiß, wenn man das Buch bereits gekauft und gelesen hat. (Wenn wir schon beim Thema sind, ich hoffe ihr habt nichts dagegen, dass ich diesen Beitrag in meinem verlinke. Da geht’s nämlich auch um schlechte Klappentexte!)

    Übrigens, den Titel “ Frauen die nach Schinken stinken“ finde ich absolut klasse 😀 Ich mag außergewöhnliche Titel! Allerdings habe ich keine Ahnung worum es in dem Buch geht…

    Liebe Grüße,
    Pia !

      1. Hallo Pia
        Doppelt hält besser 😀
        und wir freuen uns sehr über Dein Kommi.
        Das mit dem Genre Thriller ist schon sehr auffällig. Wahrscheinlich soll es wirklich nur zum Kauf anregen, Inhalt egal quasi. Was aber manchmal doch sehr ärgerlich ist.
        Komme mal rüber gehüpft, das mit den Klappentexten interessiert doch sehr 🙂
        Liebe Grüße und ein tolles Wochenende

  2. Was für ein fantastischer Beitrag! Bin ich froh, mich hier heute mal wieder umgeschaut zu haben! Ich kann euch bei allen Punkten zustimmen.

    Ich persönlich bin kein Coverfan. Klar, schau ich mir ein Buch eher näher an, wenn es mir gefällt. Aber ich flippe nicht aus, wenn es mir mal nicht gefällt und falle auch nicht in totale Schwärmereien aus. Wegen eines Covers würde ich mir niemals ein Buch kaufen. So wichtig ist mir ein Cover einfach nicht 😀 Momentan finde ich auch viele einfach langweilig, weil sie gleich aussehen.

    Aber ich mag das Ragdoll Cover sehr und musste ziemlich schmunzeln, als ich die anderen Cover jetzt mal gesehen habe 😀 Aber ja, ein Cover sollte schon mit dem Inhalt im Zusammenhang stehen.

    1. Sorry! Der Absende Button war weg!

      Titel sind für mich auch nicht ausschlaggebend. Lange Titel mag ich gar nicht und die nerven mich ein wenig 😀 Ich mag es kurz und knackig und er sollte auch zum Inhalt passen. One of us is lying finde ich aber auch super, weil der mich sehr neugierig gemacht hat.

      Ein Genre Fehlgriff war für mich ganz klar Die Wahrheit von Melanie Raabe. Ich fand es einfach mega langweilig und kein Thrill war zu finden. Das fand ich wirklich schade.

      Und ich lese immer Klappentexte. Woher soll ich sonst wissen wovon das Buch handelt. Zum Kauf kann mich nur der Klappentext überzeugen. Cover und Titel sind die Kirsche auf der Sahne sozusagen 😀

      Nochmal: Ganz toller und spannender Beitrag!

      Liebe Grüße
      Charline

      1. Huhu Charline,
        lieben Dank für das Kompliment! Was den Button betrifft weiß ich um das Problem, mir fehlt nur leider gerade die Zeit – ich hoffe eine Lösung ist bald gefunden.

        Ein Cover ist insofern ausschlaggebend, wenn ich von dem Buch bislang nichts gehört habe oder mich einfach catcht, denn den ein oder anderen Coverkauf gab es schon bei mir. Meist jedoch werde ich von Autorennamen und anderen Leser*innen verführt! Aber wenn die Geschichte stimmt, hast du recht, ist dies natürlich die Hauptsache. Aber es sollte stimmig sein und darf nicht spoilern!

        Ich wünsche dir noch einen mukkeligen Abend!

  3. So, jetzte aber. Seit (gefühlten) Ewigkeiten habe ich diesen Artikel angepinnt, um meinen Senf ebenfalls dazu zu geben.

    „Hattet Ihr bereits einen Genre-Fehlgriff? Das eine stand drauf, das andere war drin?“

    Ja, das hatte ich leider schon des Öfteren. Gerade bei (Psycho)Thrillern fällt mir das auf, dass es für mich persönlich eher einem Roman gleicht. Aber vielleicht ist das auch nur mein Empfinden. Wobei ich es auch schon gesehen habe, dass der Verlag das Buch anfangs als Thriller herausbrachte und später nur noch ‚Roman‘ aufs Cover schrieb.

    „Bei all der Gefahr: Lest Ihr (noch) Klappentexte vor einem Kauf?

    Ja. Definitiv. In letzter Zeit habe ich das viel zu wenig getan und mich oft nur von guten Rezensionen leiten lassen. Das Ergebnis war, dass mir das Buch gar nicht so zusagte. Wenn ich dann den Klappentext hinterher gelesen hatte, wusste ich auch warum.
    Nun bin ich also wieder dazu übergegangen, mich weniger vom Internet inspirieren zu lassen, sondern es so zu machen wie früher: Rein in den Laden, Titel anschauen, Klappentext lesen und dann entscheiden, ob das Buch mitgeht oder nicht.

    „Ist Euch auch schon mal ein (fast) Doppelkauf aufgrund einer Neuauflage passiert?“

    Das ist das Detail, welches mich an der Buchbranche am meisten aufregt. Ganz ehrlich.
    Gerade wenn ich eine Reihe, die schon etwas länger (und älter) ist, für ich entdeckt habe, begegnet mir dieses Phänomen nicht selten. Dann versuche ich herauszufinden, in welcher Reihenfolge die Bücher erschienen sind und plötzlich tauchen Titel auf, die ich nicht zuordnen kann, obwohl ich bereits irgendwo gelesen habe, dass sie Teil der Reihe sind.
    Ich habe auch schon gesehen, dass Verlage alte Bücher wieder hervorkramen und sie unter neuem Titel und Cover „neu“ veröffentlichen. In einigen Kommentaren sind mir dann Worte begegnet, die darauf aufmerksam machten, dass das Buch bereits erschienen ist. Die Leser / Kommentatoren hatten dies vorher nicht gewusst und das Buch nochmals gekauft. Ich finde, der Verlag sollte das dann ganz klar kennzeichnen, wenn dies der Fall ist – alles andere ist für mich eine arglistige Täuschung.
    Mir ist es bisher Gott sei Dank noch nicht passiert, dass ich ein Buch deswegen 2x gekauft habe.

    – Super Artikel! –

    1. Hallo Mademoiselle Cake
      vielen lieben Dank für diesen MegaKommi.
      Die Sache mit den neuen Titel gerade bei Serien ist echt übel. Wie du schreibst, man findet ihn nicht unter den alten bekannten und denkt es ist neu. Spätestens beim reinlesen kommt dann das böse Erwachen. Ein Hinweis wäre wirklich sehr hilfreich. Gerade uns Vielleser würde das sehr helfen. Das mit den Psychthriller können wir auch bestätigen. Wenn Psycho dann bitte richtig. Ob das wohl nur den gewünschten Verkaufszahlen geschuldet ist? Ganz lieben Dank nochmals und hab einen entspannten Restsonntag

  4. Hallo ihr beiden,
    Ein super Beitrag.
    Mir ist es bei Richard Laymon schon ein paar mal passiert, dass ich fast was doppelt gekauft habe. Der Autor ist bereits verstorben aber Heyne schmeißt regelmäßig alte Titel wieder auf den Markt. Oft mit anderem Cover und anderem Titel, da muss ich dann immer drei Mal hingucken ob ich das Buch schon kenne.
    Bird Box hätte ich in der Neuauflage auch fast nochmal gekauft 😉

    Ich stimme euch in ganz vielen Punkten zu, muss allerdings sagen dass ich das Cover von Ragdoll mag 😀 Liegt aber vielleicht daran dass ich auf so dunkle Cover stehe und ja es passt nicht unbedingt zum Buch, aber bei Krimis ist oft so ein Tier drauf und ich frage mich wieso gehört das zusammen. Ich bin großer Cover-Käufer und liebe ästhetische Cover (Ist ja auch immer Sache des Betrachters) ich kann da manchmal auch ein Auge zudrücken.

    Liebe Grüße
    Chrissi

    1. Huhu Chrissi,
      ja, das ist echt etwas ärgerlich! Das bei einer Neuauflage auch das Cover neu gestaltet wird ist nachvollziehbar – manchmal ist das neue Cover dann auch wirklich hübscher anzuschauen. Bitte doch aber nicht auch noch Titel & Klappentext so abändern das man als Leser*in nicht mehr weiß, ob man die Geschichte bereits kennt!

      Oh, wir haben nie gesagt uns für das Cover von „Ragdoll“ nicht gefallen – es spricht uns sogar sehr an! Aber es ist einfach schade wenn sich das Cover nicht mal metaphorisch im Buch wiederfinden lässt! Da ist das Originalcover oder auch die anderen zwei (siehe oben) weitaus näher an der Geschichte!

      Hab noch einen feinen Abend!

  5. Hallo ihr Lieben.
    Einen schönen Artikel habt ihr geschrieben. Und Daniel Cole ist auch dabei. Da haben wir doch damals bei #bbfliest schon über das Cover geredet! 😉
    Also ich kaufe ein Buch auch gern mal wegen seines Covers, aber auf jeden Fall sind Cover und Titel erstmal ausschlaggebend, ob ich das Buch überhaupt in die Hand nehme. Dann muss mich natürlich noch der Inhalt überzeugen, aber ja, die Covergestaltung hat auf mich schon einen großen Einfluss. Den Klappentext lese ich aber auf jeden Fall trotzdem immer und der Inhalt bleibt Hauptkaufargument.
    Einen Fehlkauf wegen Neuauflage hatte ich bisher zum Glück nicht. Ist aber schon komisch, dass dann auch der Titel geändert wird. Ist mir zB gerade bei Catharina Junk und Jenny Downham aufgefallen. Anderes Cover & anderer Titel. Warum machen die das nur?
    Naja, aber auf jeden Fall ein schöner Beitrag, der mich auch mal meine Einstellung zu Covern überdenken ließ. 😀
    Wünsche euch ein wundervolles Wochenende. :*
    Julia

    1. Hallo lieb Julia
      Die Cover sind echt ein sehr großes Kauffaktor – auch bei mir.
      Bei Neuauflagen muss ich selbst höllisch aufpassen, gerade dann wenn auch der Titel geändert wird, etwas was ich gar nicht verstehe aber wohl mit einem gewünscht höherem Absatz begründet werden könnte. Naja, ist so wie es ist 🙂
      Wir wünschen dir auch ein tolles Wochenende
      :-*

  6. Hallo ihr zwei!

    ich bin ein totaler Tad Williams Fan, aber ich könnte ausrasten, wenn ich die Cover der neuen Bücher sehe. 🙂
    Im englischen Sprachraum wurden Illustrationen von Michaelm Whelan verwendet, der bereits Tad Williams erste Reihe die in den 1980er Jahren veröffentlicht wurde illustriert hat. Klett-Cotta wollte sich scheinbar austoben und hat diese Cover „verbrochen“:
    https://www.klett-cotta.de/buch/Tad_Williams/Die_Hexenholzkrone_1/79967

    Wenn ich die Bücher nach Cover kaufen würde, hätte ich von denen die Finger gelassen. So sieht nämlich das amerikanische Cover aus:
    https://www.tadwilliams.com/wp-content/uploads/2017/02/WitchwoodCrown-cover.jpg

    Soviel zu meinem Negativbeispiel. Ich werde den Schutzumschlag beim lesen wohl abmachen, sonst rege ich mich wohl weiterhin regelmäßig über das Cover auf 🙂

    Viele Grüße,

    Jemima

    1. Oh ja, diese Unterschiede der verschiedenen Länder bei einem Cover. Ich finde ein wenig Ähnlichkeit dürfen diese schon haben, wobei gerade bei deutschen Covern der Inhalt der Geschichte nicht unbedingt im Cover zu finden ist – warum? Wenn man sich mal „Ragdoll“ anschaut haben drei Cover den Inhalt und Ähnlichkeit miteinander, das deutsche sticht durch Farbgebung und Bild mehr als heraus – wie gesagt ist das Cover genial, hat nur keinen Bezug zur eigentlichen Geschichte.

      Vielleicht sollten wir uns diesbezüglich nochmal einen weiteren Beitrag überlegen…

      Lieben Dank für deine Beispiele und hab einen entspannten Samstag!

  7. Ich bin der totale Cover-Käufer. Zumindest wenn ich spontan in der Buchhandlung nach Büchern suche.

    Ich mag aufwändige Cover, also solche, die man fühlen kann. Prägedruck etc. Von den Bildern her ist es ganz unterschiedlich. Mir gefallen typografische Cover genauso wie Grafiken oder Bilder. Es muss halt ins „Auge“ stechen.

    Was ich überhaupt nicht leiden mag: Englische Titel für deutschsprachige Bücher. Ich habe zwar „Bird Box“ gelesen, weil ich die Verlagsvorschauen durchforste, hätte in der Buchhandlung aber eher „Der Fluss“ gekauft ;-).

    Das letzte Cover, das mir super gefallen hat, war: „Anstand“ von Matthew Quick (HarperCollins). Titel kurz, zweideutig, Cover passt zum Inhalt und hebt sich aus der Masse hervor. Das hätte ich mir auch in der Buchhandlung sofort geschnappt.

    Kompliment für diesen Beitrag! Da habt ihr aber einiges zusammengetragen!

    1. Hey, dann sind wir schon zu zweit. Cover verleiten mich immer wieder (bei Janna bin ich nicht so sicher), allerdings hätten wir beide nie zu Anstand gegriffen, das gehört zu der Sorte „och nee“ zeigt aber auch das es doch lesenswert ist. Waren mal stöbern und sind da doch einer Meinung 🙂
      Das mit den englischen Titeln ist so eine Sache. Bei Bird Box passte es total, der Fluss spielte zwar auch eine Rolle aber es war der Vogelkäfig der hängen geblieben ist.
      Lieben Dank für Dein Kompliment, das freut uns ganz besonders
      Liebe Grüße und komm gut ins Wochenende

  8. Ein tolles Thema, das jeden Bücher–Lesenden schon einmal umgetrieben haben sollte.

    Bilder können lügen. Und Cover–Gestaltung benutzt eine Bildsprache. Über lange Zeit ist in unserer Kultur ein System aus Zeichen und Symbolen gewachsen, mit denen nicht nur Cover sondern auch Kunstwerke gestaltet werden. Wie ein Kunstwerk kann ein Cover gelingen oder nicht gelingen und manchmal furchtbar sein. Lesende werden enttäuscht, wenn die Sprache des Covers eine Erwartung weckte, die das Buch nicht erfüllt. Dabei können sowohl die Cover-Gestalter danebenliegen, als auch die Lesenden das Cover falsch deuten.

    1. Wie soll ich diese wunderbaren Worte noch ergänzen oder dem etwas hinzufügen?! So wie du es beschrieben hast, unterschreibe ich es umgehend & Kerstin bestimmt auch! Lieben Dank für deinen wunderbaren Kommentar

  9. Wow, da habt ihr euch aber wirklich richtig viel Mühe gegeben mit diesem Beitrag! Ich glaube, so viele Gedanken habe ich mir noch nie zum Cover gemacht, obwohl es eine nicht unerhebliche Rolle spielt, wie ihr schon selbst treffend festgestellt habt.

    Dass Cover in gewisser Weise „Modeerscheinungen“ sind, ist mir selbst schon mal aufgefallen. Ein Cover macht es vor und alle ziehen in einem bestimmten Genre nach.

    Trotzdem geht es ohne gutes Cover nicht, denn ich habe selbst gemerkt, dass ich beim Stöbern mich sehr wohl von einem Cover einfangen lasse, ich mache mir bereits ein erstes Bild, was mich erwartet, bevor ich den Titel und dann den Klappentext lese. Von Klappentexten war ich übrigens auch schon enttäuscht, aber wenn ich nicht anderweitig bereits von dem Buch gehört habe, ist der Klappentext für mich immer noch wichtig, um mir ein Bild von dem Buch zu machen und worum es geht.

    Die Sache mit Birdbox hab ich übrigens überhaupt nicht mitgekriegt, aber das ist wirklich heftig, das wundert mich nicht, dass das dazuführt, das Buch doppelt zu kaufen. Das ist für mich schon hart an der Grenze zur bewussten Irreführung … Doch wieder ein Grund, den Klappentext zu lesen?

    Liebe Grüße
    Ascari

    1. Hallo liebe Ascari,
      wir ergänzen uns immer bei solchen Beiträgen, einer fängt an und dann sprudelt es nur so 🙂
      Modeerscheinung ist ein treffendes Wort. Würde man anfangen alle gleich oder ähnlich aussehende Bücher in ein Regal zu stellen dann würde es wohl eher auffallen. Ich bin bekennende Coverkäuferin aber schon mehr als einmal reingefallen und der Klappentext ist manchmal total neben der Geschichte. Aber ich lese ihn dennoch immer. Man erkennt uns Büchernerds bestimmt am Griff ins Regal und die gekonnte Drehung um diesen zu lesen. Danke für dein tolles Kommi, und liebe Grüße

  10. Ein toller Artikel.

    Das Cover spielt bei mir immer mit in die Buchauswahl. Ich bin Gestalterin und dadurch vermutlich noch einen Tick mehr visuell veranlagt. Das bedeutet allerdings auch, dass ich schon einige Cover-Fehlkäufe hinter mir habe. Und umgekehrt wohl auch, das ich an großen Schätzen vorbei gegangen bin. Es ist halt auch einfach schade, wenn eine wunderbare, tolle Geschichte hinter einem öden oder hässlichen Cover versteckt ist. Daher mag ich den aufkommenden Trend der Book-Blinddates so sehr. In Packpapier eingebundene Bilder auf denen nur eine kurze Buchbeschreibung steht – ansonsten nichts. Kein Titel, kein Autorenname.

    All das visuelle greift bei mir allerdings nicht mehr, wenn ich den Autor schon kenne und er mich bereits überzeugt hat. Dann wird gekauft und gelesen, egal, wie das Cover aussieht. Über hässliche Cover ärgere ich mich dann natürlich immer noch, allerdings hat es keinen Einfluss mehr darauf, ob ich kaufe oder nicht.

    Ich habe auch den Eindruck, dass die deutschen Cover sehr oft aus der Reihe fallen zu den Originalen oder anderen Übersetzungen.

    Und von Klappentexten halte ich äußerst wenig. Die meisten sind schlichtweg irre führend. Lieber ein paar Seiten reinlesen, da weiß ich besser, ob mir der Stil und die anfängliche Geschichte liegt.

    1. Dankeschön!

      Nee, so ein Blinddate ist dann aber doch nichts für mich 😀 Wobei, seinen Reiz hat es wirklich! Und es geht mir absolut wie dir, wenn mich ein Autor/eine Autorin mehrfach überzeugt hat oder auch nur einmal absolute Begeisterung beim Lesen hervorgerufen hat ist mir bei zukünftigen Büchern fast alles egal – Thematik muss mich dann halt nur ansprechen!
      Schon komisch das gerad die deutschen Cover oft `ne extra Schiene fahren und so schade! Ich liebe das Cover von „Ragdoll“, aber es hat eben so überhaupt keinen Bezug zum Inhalt, auch nicht metaphorisch ….
      Ich brauch schon einen Klappentext, um eine Ahnung zu bekommen ob mich die Geschichte anspricht/interessiert – oder eben Meinungen von Leser*innen bei denen ich mir sicher bin sie teilen meinen Geschmack 😉

      Hab noch einen feinen Abend!

  11. Hallo 🙂

    Ein sehr ansprechender Beitrag. 🙂

    Also, auch wenn man es mir vielleicht nicht glaubt, mir ist das Cover absolut egal. 😛 Ok, natürlich fühle ich mich von einem schönen Cover angesprochen, aber nur weil das Cover schön ist, kaufe ich mir das Buch nicht. Ich meine, dass wäre ja so, als ob ich mir Nuss-Schoki (mag ich nicht) kaufe, nur weil sie so schön verpackt ist! XD

    Mich muss die Geschichte ansprechen und da gehe ich meistens nach Rezensionen oder dem Klappentext, wobei hier der Klappentext bewusst an zweiter Stelle kommt.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    1. Hey Nicole
      Danke für Dein Kommi, das Beispiel passt total –
      wir sind ja auch Schokisüchtige 🙂
      Das Cover nur als Kaufreiz wirkt aber wohl auf viele sehr stark. Kein Wunder das Bestseller als Vorlage für die nächsten Designs ‚kopiert‘ werden.
      Wir hören besser auf unser Bauchgefühl anstatt nur nach dem optischen Geschmack zu gehen – wie bei der Schokolade.
      Hab noch eine schöne Woche
      Liebe Grüße

    1. Lieben Dank (=
      Ein Cover allein kann mich zum Glück nicht zum Kauf bewegen, da muss auch der Klappentext oder Meinungen anderer Leser*innen stimmen.

      Hab einen gemütlichen Abend!

  12. Ich kaufe gerne nach Cover. Bestimmte Stilrichtungen haben zu einer Zeit auch ganz ähnliche Gestaltungen. Dumm nur, wenn ein anspruchsvolleres Buch trotzdem mit einem Entwurf für ein seichteres Buch oder umgekehrt ausgestattet ist. Da bin ich letztens mal sehr überrascht worden.
    Ich bin jetzt froh, dass ich nicht die einzige bin, die sich gefragt hat was der Vogel auf dem Ragdoll-Cover zu suchen hat. Ich dachte schon ich hätte im Hörbuch etwas Entscheidendes verpasst.
    Viele Grüße
    Silvia

    1. Hey Silvia,
      der Rabe war wohl nur stilistisch gedacht, wir haben ihn auch nicht gefunden 🙂
      Cover können echt toll sein, ich lasse mich auch oft davon reizen aber mittlerweile achte ich schon viel mehr auf andere Bewertungen, Vorschläge und den Klappentext.
      Lieben Dank für Dein Kommi und hab noch einen schönen Tag
      Wir grüßen dich

  13. Hallo,
    der Beitrag ist wirklich super! Sehr spannend zu lesen.
    Ich richte mich bei Büchern zunächst einmal nach meinen Lieblingsgenres. Wirklich entscheidend ist dann für mich (immer noch) der Klappentext, obwohl ich da auch schon sehr enttäuschende Beispiele hatte. Letztlich komm ich aber trotzdem nicht von weg und es gibt ja glücklicherweise auch einige gute Beispiele!
    Eine Cover- oder Titelkäuferin bin ich gar nicht, auch wenn ich interessante Titel und schöne Cover liebe. Gerade bei Covern habe ich das Gefühl, dass sie noch häufiger als die anderen „Parameter“ (wenn wir es so nennen wollen) unpassend sind. Ich jubel mittlerweile schon richtig, wenn bei Büchern von der Genreeinordnung über Cover und Titel bis zum Klappentext mal ALLES stimmt :’D

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Huhu Sarah und vielen Dank! Oh ja, ich schaue auch erst nach dem Genre – aber gerade beim stöbern in der Buchhandlung stechen mir erstmal Cover und Titel ins Auge. Wenn diese gefallen wird das Buch in die Hand genommen, bin da schon Cover-Käuferin (Kerstin übrigens auch), aber das das Komplett-Paket stimmt wird ja leider immer seltener. Entweder ist das Cover nicht stimmig oder der Klappentext suggeriert etwas ganz anderes als in der Geschichte zu finden ist – oder ebenso schlimm: spoilert!!

      Hab einen mukkeligen Abend!

  14. Super spannender Artikel! Ich finde es schade, wenn Bücher komplett neu aufgelegt werden. Anderes Cover, okay. Aber anderes Cover UND ein anderer Name? Gehts noch? Da seh ich auch den Sinn dahinter nicht wirklich und es kann zu Doppelkäufen kommen. Sehr ärgerlich.
    Ich lese Klappentexte, allerdings mit einer geiwssen Vorsicht. Manchmal erkennt man den Spoiler nicht und nimmt ihn nicht als solches wahr, aber wenn schon steht wer der Mörder ist oder was das dunkle Geheimnis ist, nimmt es die Spannung weg. Zum Glück ist mir das noch nicht oft passiert!
    Liebe Grüsse, julia

    1. Hallo Julia,
      das mit den Neuauflagen können wir auch nicht immer nachvollziehen. Die Verlage alleine wissen wohl warum. Vielleicht werden Titel geändert um ein breiteres Lesepublikum zu gewinnen.
      Und Spoiler im Klappentext sind ein absolutes NoGo. Zum Glück scheint das aber nicht allzu oft vorzukommen.
      Danke dir für dein schönes Kommi.
      Hab noch eine tolle Woche
      Liebe Grüße

  15. Hi
    ein wirklich ausführlicher und langer Bericht, merke ich mir auch direkt für die Gänseblümchen, auf jeden Fall gehst du wirklich auf richtig viel ein.
    Zu den Neuauflagen, manchmal finde ich es gut, wenn Bücher die 10 oder 15 Jahre alt sind noch einmal erscheinen. 1) manches kannte ich damals noch nicht, weil es einfach nicht zu mir passte und es nicht den Wg zu mir fand, 2) manches ist auch super um es aufzufrischen (gerade Sachbücher), 3) manchmal ärger ich mich aber auch, wenn das Buch unter einem anderen Titel heraus kommt, und dann klar ist, es ist einfach nur ein neuer Name der Inhalt ist komplett identisch und das Buch steht schon hier… echt manchmal doof.
    Wegen dem Cover, natürlich lese ich auch ein bisschen den Klappentext, sonst habe ich das Problem das ich ein Genre erwische das nicht meines ist, aber das Cover ist ganz klar der erste Blick und meist entscheide ich nach Cover, manche Cover hätte ich irre gerne auch als Postkarte :), ich nutze Postkarten als Lesezeichen.

    Sei lieb gegrüßt
    Nicole

    1. Halo Nicole,
      erstmal lieben dank fürs Lob und die geplante Verlinkung uuund ein kleiner Hinweis – wir haben ihn zusammen verfasst (Kerstin & ich) 🙂

      Gegen Neuauflagen ist auch absolut nichts einzuwenden, manchmal ist das neue Cover sogar schöner. Aber wenn sich Titel und Klappentext von Grund auf ändern ist das schon mehr als ärgerlich!
      Ein schönes Cover welches zum Genre passt lockt an. Punkt! (= Wenn ein Klappentext neugierig macht feinst, aber wenn dieser zu viel verrät ist das Mist! Hätte mir bspw. bei „Post Mortem“ Band 3 in den Hintern gebissen, verrät viel zu viel -.-

      Hab einen feinen Abend!

  16. (Fortsetzung d. Kommentars)

    in diesem Sinne: Eine Rezension auf einem Blog meines Vertrauens ist für mich Gold wert als Hilfe zur Kaufentscheidung!

    (und ich kaufe selten ein Buch, ohne vorher auf Blogs nach Rezensionen geschaut zu haben)

    Fröhliche Grüße
    Karl-Heinz

  17. 🙂 Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel, es macht Spaß, das Thema Cover mal unter so verschiedenen Gesichtspunkten beim Lesen hier mit zu überlegen.

    Ich persönlich sehe die Frage des Covers inzwischen ebenso lässig wie die des Klappentextes: Da ich mittlerweile den Verlagen ganz pauschal jeden erdenklichen Käse zutraue, ‚verzeihe‘ ich ihnen lächelnd sowohl unpassende Cover als auch inhaltlich falsche Klappentexte:

    Ich vertraue seit meiner ‚Entdeckung‘ der Welt der Buchblogs lieber den Bloggenden als denen, die Cover gestalten oder Klappentexte fabrizieren …

    /

    1. Hallo Karl Heinz,
      wow, solche Kommis machen Spaß, danke dafür. In Sachen Rezensionen vom Bloggern ‚des Vertrauens‘ sind wir ganz bei dir. Aktuellstes Beispiel ‚Menschenwerk‘, klar das Cover ist schön aber auch nichtssagend. Die Geschichte die aber dahinter steckt hätte ich nie vermutet und ich bin echt begeistert davon. Durch zwei verschiedenen Blogger hat mich das Buch letztendlich neugierig gemacht. Im Laden wäre es liegen geblieben. Es sind so manche Schätze die man findet, wenn man so stöbern geht. Wünschen Dir weiterhin viel Lesespaß und eine tolle Woche Liebe Grüße

  18. Hallo,
    ein wirklich toller Beitrag.
    Während des Lesens sind mir direkt Beispiele für die verschiedenen „Kategorien“ eingefallen.
    Beim Cover z.B. mag ich gar nicht wenn Gesichter ganz groß drauf sind. Da habe ich immer das Gefühl, so sollte der Hauptcharakter aussehen, aber meist passen die gar nicht zusammen. Bei Das Mädchen aus Brooklyn z.B. ist eine weiße Frau vorne drauf, aber das „Mädchen“ um das es geht ist schwarz.
    Farbige Schnitte liebe ich und alles was erhaben ist. 😀
    Bei falschen Titel habe ich letztens noch ein Buch gelesen. Die stille Kammer heißt erstmal im englischen ganz anders und im Buch kommt gar nichts vor, dass einer Kammer ähnelt.
    Und auch bei Genre bin ich schon öfters reingefallen. Ich lese ja sehr gerne Thriller bzw. Psychothriller und habe schon so oft erlebt, dass Bücher meiner Meinung nach diesen Aufdruck nicht verdient haben. Da fällt mir The perfect girl ein. Obwohl das Buch sehr gut war, fand ich nicht das es ein Thriller ist.
    Kommen wir zu den Klappentexten. 😉
    Ich habe bei einer Leserunde Sakura gewonnen und hatte nach dem Klappentext was ganz anderes erwartet. Aber letztendlich war ich dann doch froh, denn das Buch war so viel besser als es der kurze Text versprochen hat. Man kann es also auch umgekehrt haben. 😉

    1. Sorry, irgendwie muss ich das in zwei Kommentaren schreiben. :/

      Auch das Buch Der gefährlichste Ort der Welt suggeriert einem eine andere Geschichte.
      Mit den Neuauflagen wäre ich auch fast mal in eine Falle getappt. Da ich ein großer Anne Rice Fan bin, schaue ich ab und zu mal nach ob es was neues gibt und vor ein paar Jahren haben sie einige ihrer Bücher mit neuem Titel und Cover rausgebracht. Nur der Klappentext war der gleiche, deshalb habe ich sie auch nicht gekauft, aber das härteste war, dass mir die Verkäuferin die Bücher als vollkommen neu verkaufen wollte.
      Ui, ist doch was länger geworden, wollte euch nur sagen, wie gut ich den Beitrag finde. 😀
      Liebe Grüße
      Diana von lese-welle.de

      1. Huhu Diana und lieben Dank für deinen tollen ausführlichen Kommentar!

        Ja, wir haben momentan ein kleines Problem damit das der Button verschwindet, wenn der Kommi eine gewisse Länge hat -.- sorry, wir sind dran!

        Und siehe da ist die Erwartung bereits ein Stückweit enttäuscht worden, wenn Cover/Genre/Klappentext etwas ganz anderes suggerieren als die Geschichte behandelt. Das ist so schade! Wir haben hier ja nun eher die negativen Bespiele benannt, aber es soll auch noch was folgen was nur das Cover – und später die Kombi Cover und Geschichte – hervorhebt (=

        Hab noch einen feinen Abend!

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