„Schwarzweiß“ von Antonia Fennek [Kerstin]

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Erscheinungsdatum: 15.01.2015
AutorIn: Antonia Fennek (Melanie Metzenthin)
Verlag: Egmont Lyx

ISBN: 978-3802595332
Flexibler Einband: 320 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: 9,99 €

 


3 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kerstin

14.05.2015

Thriller mit einem grausamen Serienmörder

‚Schwarz Weiß‘ von Antonia Fennek hat mich nicht ganz überzeugt.

Grausam schlägt der Serienmörder zu. Seine Opfer, dunkelhäutige Frauen, haben keine Chance. Doch aus dem anfänglichem Zufallsopfer wird bald gezielt gegen eine Frau agiert.

Aber erst einmal kurz zur Story:
Niklas Rösch tötete auf furchtbare Art und Weise seine Nachbarin. Seine erste Tat? Er wird in den Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie eingewiesen. Dort arbeitet die Psychologin Dr. Regina Bogner. Beide scheinen eine Gemeinsamkeit aus der Vergangheit zu haben. Rösch gelingt die Flucht und auf seiner Todesliste steht Regina – und ihre Tochter.

Zu Beginn des Buches war ich etwas abgeschreckt ob dem Erzählstil. Es wurde mir zuviel Kaffee getrunken, zuviel geflaxt und gespaßt. Für eine Abteilung wie die Forensische Psychiatrie, in der schwer psychisch kranke Straftäter behandelt werden, fand ich den Umgangston unpassend.

Das Kompetenzgehabe und Machtgerangel der Ärzte untereinander und die (zum Teil) übertriebenen Handlungen der Straftäter störten mich.

Die Hauptprotagonistin Regina kam zwar als taffe, aber durch einen Schicksalsschlag gekennzeichnete Frau, etwas zu überlegt rüber.
Manchmal von Einsamkeit überrollt zutiefst niedergeschlagen, war sie im nächsten Abschnitt wieder voller Energie und Selbstbewusstsein.

Rösch als Mörder, der selbstherrlich und narzistisch seinem Ziel folgt, fand ich dagegen (trotz seiner furchtbaren Taten) glaubhafter dargestellt.
Die Mordszenen sind sehr detailliert und grausam beschrieben und geben den Genre Thriller seine absolute Berechtigkeit.

Es gibt viele Geheimnisse die sich durch das Buch als roter Faden ziehen – die Orte Nyala und Juba in Afrika, sowie Reginas verstorbenen Ehemann Thenga.
Hinzu kommt Kashka, ein sudanesischer Geheimagent, der Röschs Spur seit vielen Jahren folgt. Beide verbindet ebenfalls eine Gemeinsamkeit aus der Vergangenheit.

Eben diese Geheimnisse und mein Wunsch sie endlich zu erfahren, ließen mich das ganze Buch lesen.
Die Auflösungen wurden gekonnt bis zum Schluß hinausgezögert, sorgten dann aber für ein ’nachvollziehen können‘ von Begebenheiten und Umständen.

Die Story an sich fand ich gut, da mir aber fast alle Protagonisten etwas zu übertrieben dargestellt waren, vergebe ich 3 von 5 Sternen.

1 Buch – 2 Meinungen | Jannas Rezension zu dem Buch

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