Rezension

„Jake Sloburn – Der Pakt“

jake sloburn 2 Aktuelle Ausgabe: 2016
AutorIn: L. C. Frey
Verlag : Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Cover: Ideekarre Leipzig

 E-Book: 217 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten/ISBN: aktuell kostenlos auf der Autorenseite
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Erstausgabe: 28.08.2014 * Taschenbuch *
 302 Seiten * 12,95 €


3 von 5 Sternen ~ Rezensiert von crumb
31.05.2016

Band 2 der Sloburn-Reihe

Ricky hat es nicht leicht in der Schule und als er einem mysteriösem blauen Licht auf dem Friedhof sieht, erhält er die Möglichkeit sich an seinen Peinigern zu rächen … diese jedoch hat eine verheerende Kettenreaktion!

Kurz darauf begleitet der Leser einen jungen Mann (einziger Protagonist aus  der Ich-Perspektive) mit Visionen. Wer glaubt hier Sloburn anzutreffen liegt falsch! Es handelt sich um seinen zukünftigen „Watson“, Sam Watt, welcher einen für mich sehr ansprechenden Humor hat!
Sloburn nimmt in der Geschichte nicht viel Raum ein und wenn, dann einzig aus Sams Sichtweise. Und dieser ist irritiert, wann trifft man schon einen kiffenden Detektiven, dessen Detektei komplett leuchtet!?
Aber nicht nur Sloburn will Ricky finden, dunkle Mächte und Geldeintreiber seiner Mutter sind ebenso hinter ihm her!

Ich muss gestehen ich war zunächst enttäuscht, den angekündigten Horror-Thriller habe ich nicht entdecken können und auch die Hauptfigur kommt zu wenig in Erscheinung – immerhin ist es eine Buchreihe um Jake Sloburn!
Dennoch: der Humor sprach mich an! Ebenso die Kapitel aus der Sichteise von Sam, somit vergebe ich dem Gesamtwerk 3 Sterne und habe mir sogleich Band 1 zugelegt – mit einer anderen Erwartungshaltung. Und wer weiß, vielleicht lese ich auch noch die folgenden Bände…

Aber! es sei gesagt: einige Szenen können dem ein oder anderem Leser schon nahe gehen, denn Brutalität lässt sich hier finden! Humor ist zwar ein Bestandteil, und dieser mag nicht unbedingt die breite Masse ansprechen, aber auch bei der detaillierten Beschreibung von Mord hält sich Frey nicht zurück!

Und die offenen Fragen bezüglich der Hauptfigur sollen so sein, die hier vorhandene Distanz zu dem Protagonisten. L. C. Frey lässt bewusst Raum für eigene Interpretationen: dies jedoch erfährt der Leser erst im Nachwort, welches mir aber ausgesprochen gut gefallen hat (das Nachwort). Hat auch mal etwas erfrischendes! Wer sich also für diese Buchreihe entscheiden sollte, sollte sich die Abschlussworte des Autoren nicht entgehen lassen.

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