„Heimatküche – Die besten Rezepte vom Land“

Wenn selbst die Kartoffeln (hier Krumbeere genannt) in einer Herzform wachsen – muss Heimat einfach schmecken! 

Wenn mir beim Betrachten eines Koch- oder Backbuches das Herz aufgeht – einfach weil so viele wunderschöne Erinnerungen aufkommen –  wird es fast schon zelebriert.
Das Aussuchen der Rezepte, das Bilder bewundern und das Schwelgen in Erinnerungen.


„Heimatküche – die besten Rezepte vom Land“, erschienen im Tre Torri Verlag ist mit eines der schönsten Kochbücher die ich seit langer Zeit mein Eigen nennen kann, vielleicht auch weil ich meine Kindheit darinnen entdeckt habe.

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„Eines jedoch zeigt Heimatküche immer:
unsere Verbundenheit zu Bodenständigem und Regionalem, vor allem zu einem Gefühl des Wohlbefindens.“ (Seite 5)

Dieses Kochbuch ist voller regionaler Gerichte, wobei es ein breites Spektrum an Regionen abdeckt. Von der schwäbischen Maultasche über eingelegte Matjes bis hin zu Kaiserschmarrn und Kalter Hund. Vorspeise, Hauptspeise, Dessert und Kuchen – es ist für alles „gesorgt“.
Das Rezeptregister am Ende des Buches hält alles in alphabetischer Reihenfolge bereit und im Buch selbst ist es nach verschiedenen Themen (z.B. Alles aus einem Topf,  Aus dem Wasser, Herzhaftes, Brot & Brötchen) sortiert.

Die Darstellung der abgebildeten Gerichte ist sehr gelungen und macht Lust auf’s Nachkochen.
Vollkommen unkomplizierte Zubereitungsanleitungen und immer einen Tipp parat, macht es einem wirklich einfach – wenn man sich entscheiden kann 😉

Egal ob herzhaft, pikant, süß, aufwendiger oder ganz schnell – es finden sich so viele Ideen für das nächste Mittags- oder Abendessen, die Kuchentafel oder sogar so manches Mitbringsel.

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Heimatküche – damit verbinde ich Essen mit der ganzen Familie, Gespräche, Lachen, Spaß. Kein Konservenessen oder Fertiggerichte, sondern frische Zutaten aus dem Garten oder vom Markt. Das Fleisch von der hauseigenen Schlachtung oder dem Bauern nebenan. Brombeeren, Heidelbeeren und die klitzekleinen Walderdbeeren wurden zu Marmelade eingekocht. Alles was die Natur hergab landete in Gläsern im Vorratskeller um im Winter als Kompott zu Milchreis oder als Leckerei zwischendurch verspeist zu werden. Die getrockneten Pilze wurden aufgefädelt um damit die Soßen zu verfeinern. Kartoffeln, Hasel – und Walnüsse, Sauerkraut in großen Keramikkübeln, Zwiebeln an Schnüren und die Möhren im Sandeimer – es wurde immer vorgesorgt und mit Bedacht und Nachhaltigkeit bis zur nächsten Ernte alles verbraucht – im Müll landete nichts.

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Zu unserer Heimatküche gehört Honig – wir imkern, schon seit Jahrzehnten und haben deswegen nahezu das ganze Jahr den goldenen, flüssigen oder cremigen Honig da. Es macht viel Arbeit, den Bienen und uns, aber es ist großartig zu erleben wie dieses reine Naturprodukt ‚entsteht‘. Es zu ernten, auch wenn der ein oder andere Stich dabei rumkommt,ist immer ein Abenteuer.

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~ Meine persönlichen Heimatküchen – Rezepte ~

Ein guter Start in den Tag gelingt mit einer Schale „Honig-Quark„. 

Einfach eine Schale Quark mit 1 Esslöffel Honig mischen. Dann wahlweise Nüsse, Cranberries, Trauben oder was immer man an Obst mag untermischen.

Es ist auch ideal als Frühstück oder Mittagsmahlzeit für die Arbeit. Sättigend, gesund, lecker und immer wieder variierbar.

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„Windrandifche“ – auch Endivien-Salat genannt 🙂

Dafür einfach eine Endivie in schmale Streifen schneiden, waschen und abtropfen lassen. Für die Kräutersosse – 1 Becher Schmand, etwas Öl und Essig, 1 kleine in Würfel geschnittene Zwiebel, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermischen ~ fertig.

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Die Tomatensuppe vom Land“ ist nicht nur schnell gemacht und lässt sich ideal vorkochen, sondern ist mit einem herzhaften Brot auch eine vollständige Mahlzeit.

Ein Highlight und durchaus mit etwas Arbeit verbunden sind die „gefüllten Klöße“ ~ aber so etwas kocht man ja auch nicht jeden Tag.

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In dem Kochbuch „Heimatküche“ finden sich jedenfalls so viele leckere Rezepte und ich kann ein Nachkochen nur empfehlen. Auch ist die Qualität des Buches mit seinem schweren Einband und den glänzenden Seiten sehr hochwertig.

 

Und Ihr so? Was macht Eure Heimatküche aus und damit Besonders? Habt Ihr leckere Rezepte und den damit verbundenen Erinnerungen?

 

 

Rezension verfasst von © Kerstin

   

Buchdetails
Titel: Heimatküche
Buchreihe: Einzelband
Verlag: Tre Torri

ISBN: 978-3-96033-006-6 [Hardcover]

4 Kommentare

  1. Hallo Kerstin,
    das klingt richtig gut und auch die Fotos wecken noch mehr Interesse.
    Ich koche ja sehr gerne, da kommt dieses Buch und die Rezension wie gerufen. 🙂
    Ihr imkert? Es gibt nichts über frischen Honig (wobei ich selbst Honig nur ganz selten mag).
    Wir kaufen unseren auch immer beim Nachbarn, der ebenfalls imkert.
    Liebe Grüße
    Ela

    1. Hallo Ela,
      freue mich wenn ich ein bisschen Koch-Inspiration wecken konnte 🙂
      Ja, unser Opa seit mehr als 60 Jahren schon. Da muss man aufpassen das man es ihm auch alles recht macht und den Bienen sowieso. Die Stiche tun nämlich richtig weh.
      Liebe Grüße
      Kerstin

  2. Also mit Kochbüchern bekommt man mich immer und deswegen bin ich hier wohl genau richtig. Ich werd jetzt auf jeden Fall öfter vorbeischauen, denn auf Twitter habe ich gar nicht mitbekommen, dass es hier auch immer mal wieder tolle Kochbücher und Rezepte gibt. 🙂

    Liebe Grüße
    Petzi

    1. Hallo Petzi,
      wir lieben auch das Kochen und Backen und freuen uns wenn Besucher extra deswegen vorbei schnuppern 🙂
      und nicht ’nur‘ wegen Krimi und Co.
      Liebe Grüße
      Kerstin

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