Wenn Erwartung auf Tatsache trifft

Vom Wollen & Machen

Ich will! Das Wort ist mächtig.
Ich muss! Das Wort ist schwer.
Das eine spricht der Diener, das andre spricht der Herr!

Lass eins die beiden werden, im Leben ohn‘ Verdruss
Es gibt kein Glück auf Erden, als wollen, was man muss.
– Heinrich Freiherr von und zu der Tann (1650 – 1714) –

Vorwort

Natürlich gibt es weitaus politischere oder wichtigere Themen als das Buch und seine Welt – keine Frage! Aber doch schwirrt uns dieses Thema immer wieder im Kopf: Leser*innen und das Leseverhalten.

Immer wieder lesen oder hören wir „Mehr neue Ideen – weniger Alltagsbrei„. Dies zieht sich gefühlt durch so jedes Genre – Leser*innen wollen neue Geschichten, Leser*innen wollen keine überzogen dargestellten Protagonisten, Leser*innen wollen keine sich wiederholenden Geschichten … … …

Ein Beispiel

Um sich im sicheren Terrain zu bewegen nehmen wir mal die Ermittler*innen – gerne dürft Ihr in den Kommentaren andere Beispiele nennen!
In erster Linie wird gerne das Klischee eines Männerberufs bedient, denn in erster Linie sind es männliche Ermittler. Aber egal welches Geschlecht, kaum eine*r kommt ohne ein Alkoholproblem daher … Das dieser Beruf in der Realität einnehmend ist, belastet und im schlimmsten Fall eine Beziehung hinten anstehen muss, wollen wir hier gar nicht verneinen. In der Realität jedoch gibt es Supervisionen, Therapie-Angebote und Eheberatung.
Im Buch gibt es meist eines, Alkohol! Trinkende Ermittler*innen, die ihren Beruf dennoch hervorragend umsetzen können – oder meist persönlich betroffen sind, egal in welcher Form, tauchen immer wieder auf.
Muss es persönlich sein, um Spannung zu erzeugen?
Müssen Ermittler*innen immer psychische Probleme haben, damit deren Privatleben eingebaut werden kann?
Nein! Und doch sind es solche Krimis und Thriller, die zwar kritisiert aber immer und immer wieder gekauft werden.

Mainstream, Hype und Selfpublishing

Was heißt das eigentlich? Begriffe die fast jedem Leser und jeder Leserin bekannt sind, dennoch wollen wir eine kurze Erläuterung dessen schreiben, falls jemand unter Euch mit dem ein oder anderen Wort noch nicht in Berührung kam – keine Angst, das werden nur ein, zwei Sätze und keine Erörterung!

| Mainstream |
Es geht, bspw. bei Film und Buch, um Geschichten die der breiten Masse gefallen (sollen).

| Hype |
In Bezug auf unseren Beitrag: ein Buch das in aller Munde ist, auf jeder Plattform und jeden Blog zu finden ist. Wohin man sieht, das Buch sticht ins Auge.

| Selfpublishing |
Autor*innen die ihre Bücher ohne einen großen Verlag veröffentlichen, sondern über Selfpublishing-Plattformen.

Wenn Erwartung auf Tatsache trifft
Vom Wollen & Machen

Hier geht es aber nicht ausschließlich um den Vergleich von Selfpub-Titeln und Verlagsbüchern! Es geht um Mainstream und gehypte Bücher, um Neuerscheinungen im Vergleich zu alten Titeln und eher unbeachteten Werken.

Natürlich freuen wir uns immer sehr, wenn besonders unsere Besprechungen zu Selfpub-Autor*innen oder unbekannten Büchern besucht, gelesen und kommentiert werden. Immer mehr finden ‚unsere‘ Blog-Leser*innen den Weg zu solchen Büchern, aber die Klickzahlen sprechen dennoch eine andere Sprache:

Besprechen wir ein Buch, welches aktuell in aller Munde ist – meist eine Neuerscheinung – dann schnellen unsere Besucherzahlen in die Höhe. Ganz anders sieht das jedoch aus, wenn wir
1. unbekannte Titel
2. Bücher zu bestimmten Themen (psychische Erkrankung, Zweiter Weltkrieg, etc.)
3. ältere Bücher
besprechen und diese auf unserem Blog veröffentlichen

Natürlich lesen und besprechen wir ebenso Bücher die in aller Munde sind, davon nehmen wir uns absolut nicht aus! Aber wir versuchen auch anderen Büchern und Autor*innen einen Platz in unseren Regalen und auf unserem Blog zu schaffen. Ebenso besuchen wir auch andere Meinungen, zu Mainstream ebenso wie zu unbekannteren Büchern oder solche, die nicht von einem Verlag gepusht werden.

Und liest man einige Kommentare und spaziert durch die social medias der Buchwelt, vernimmt man immer Sätze wie „das habe ich schon unzählige Male gelesen, es langweilt“ und doch sind es genau diese Bücher, die hohe Verkaufszahlen aufweisen und immer wieder auf den verschiedenen Plattformen zu finden sind. Warum? Wenn wir als Leser*innen individuelle Bücher wollen, wenn wir Bücher wollen die sich mit eher tabuisierten Themen auseinander setzen, dann müssen eben wir auch zu solchen Büchern greifen und gezielt Meinungen zu eben diesen Titeln schreiben, lesen (und kommentieren)!

Seien wir mal ehrlich, wenn man sich in der Buchwelt bewegt, findet man zunächst die Neuerscheinungen von sehr bekannten Autor*innen und großen Verlagen. Wir wollen nicht sagen, dass diese schlecht sind – zu mindestens nicht alle – aber es ist, in der Mehrheit, Mainstream! Es sind keine Bücher die vom sicheren Pfad abweichen. Weil Autor*innen sich nicht trauen, weil Verlage den bewährten Weg gehen wollen, weil wir eben genau diese Bücher immer und immer wieder kaufen, lesen, rezensieren …

Ein so genanntes „Hype-Buch“ soll auch nichts negatives sein – es kann schon sehr neugierig machen, wenn ein Titel in aller Munde ist und wundervolle Rezensionen von einem bis fünf Sterne vorweist. Zumal nicht jedes gehypte Buch auch direkt Mainstream ist, und auch Mainstream nicht gleich negativ behaftet ist bzw. sein muss.

Ob Mainstream und ein Hype um einen bestimmten Titel nun toll ist oder nicht, wollen wir an dieser Stelle gar nicht ausdiskutieren. Es ist absolut nachvollziehbar das Bücher geschrieben und verlegt werden, die möglichst die breite Masse ansprechen, damit die Geschichte viel gelesen und gut verkauft wird. Auch Verlage und Autor*innen wollen schließlich nicht ab Monatsmitte hungern. Es gibt eine Vielzahl an Büchern, Filmen und Theaterstücken – das Rad neu erfinden ist kaum möglich, jedoch einer Geschichte eigenes Leben einhauchen sehr wohl!

Und dann haben wir ja auch noch die Neuerscheinungen vs.
– Backlist (Beim Verlag zu erwerben, aber keine Neuerscheinung)
– nicht mehr neu erhaltende Bücher (Kauf über Dritte)
( – SuB (Stapel ungelesener Bücher) )
Neue Bücher aus großen Verlagen oder bekannten Autor*innen sind meist Selbstläufer und es wird auf vielen Ebenen dafür geworben. Alten/unbekannten Titeln einen Weg durch die Überschwemmung an frisch erschienen Büchern zu schlagen ist schwer. Manchmal haben wir das Gefühl das Bücher ein Verfallsdatum haben. Das ist auch der Name völlig nebensächlich. Werden Bücher schlecht oder unser Anspruch zu hoch? Meinen wir – meint Ihr – Bücher können nicht gut sein wenn sie vor 20, 30, 40 Jahren geschrieben wurden? Verdienen Verlage und Autor*innen nicht auch an den Büchern die verkauft werden und bereit 5 Jahre und (weitaus) älter sind? Denn nehmen wir mal Verlage und Blogger*innen:
Rezensionen von Blogger*innen zu Neuerscheinungen werden vom Verlag in den social medias geteilt, die Fotos geliked und ähnliches. Bei den Rezensionen zu weitaus älteren Titeln sieht das schon ganz anders aus! Wobei ein Stückweit zwischen Groß- und Kleinverlag unterschieden werden sollte – was bereits ein Beitrag für sich wäre.

Unsere Theorie

Alt scheint staubig und langweilig zu sein. Neu hingegen glänzt, ist jedoch einfallslos. Was überall zu finden ist, macht aber neugierig und so kommt das Buch, was von allein vielleicht  gar nicht so im eignen Fokus stehen würde, doch ins heimische Regal.
Dabei gibt es solch großartige „alte“ Literatur, die auch den heute jungen Leser*innen gefallen kann.

Und wie ist das mit dem Mainstream? Hat einmal was funktioniert, muss es doch wieder klappen. Und wieder. Und wieder. Und wieder …
Wenn etwas gut ankommt, dann muss es schließlich gut sein. Und was gut ist wird ausgeschlachtet. Daraus resultieren unzählige Bücher mit der gleichen Thematik, hier und da im Verlauf etwas anderes, aber die meisten nach Schema F.

Und wir kaufen und werben fleißig – weil wir das böse Wort „Doppelmoral“ leben und wieder am Ausgangspunkt sind: wenn Erwartung auf Tatsache trifft – vom Wollen und Machen.

Fazit

Das Wollen und das Machen läuft nicht ganz konform! Ein Fazit können wir nur für uns ziehen – beides geht! Mainstream, gehypte Bücher und Neuerscheinungen, sowie außerhalb dessen lesen. Das was man fordert auch selbst umsetzen. Ihr werdet immer wieder bekannte Bücher aus Großverlagen bei uns finden, aber auch die eher unbekannten Titel von vielleicht eher unbekannten Autor*innen und Verlagen – Solche Geschichten, die sich in nur einem kleinen Lesekreis befinden. Da gibt es noch sehr viel zu entdecken!

Die Mischung macht`s!

Wie ist Eure Meinung dazu?


— Weitere Worte zu dieser Thematik —
° Martin Krist (Video)
° Elea Brandt (Artikel)
Ihr kennt noch andere Beiträge zu dem Thema? Her damit!

— Buchtipps unsererseits —
Verlags- und Selfpublisher-Bücher | alte & neue Titel | Vielfalt an Themen
Hierbei handelt es sich u.a. um veraltete Rezensionsdarstellungen!

° Fremd Gehen
° Saint Falls
° Tulpologie
° Prager Fragmente

° Jake Sloburn – Der Pakt
° Der Tiger in meinem Herzen
° Uns geht`s allen total gut
° Xenophobia
° Kill your Darling
° Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit
° Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale
° Anschlag von Rechts

— Weitere Blogs die sich auch außerhalb des Mainstream bewegen —
° Life4books
° Laberladen
° Schurken.Blog 
Ein kleiner Auszug, wir sind offen für weitere Blogger*innen!

— Kleinverlage —
° Starks-Sture
° Solibro
° be.bra Verlag
° Festa
Gerne könnt Ihr Eure liebsten Kleinverlage nennen, die wir gerne mit aufnehmen:
° Argument Verlag
° CulturBooks
° Golkonda
° Pulpmaster

89 Kommentare

  1. Ich bin mal wieder mit meinen Mails und dem Lesen der Beiträge hinterher…
    Ich persönliche lese gemischt. Ich kann den Neuerscheinungen auch nicht immer widerstehen, und auch den großen Verlagen oder Mainstream nicht immer (was aber auch ok ist in der Mischung), aber ich lese und unterstütze auch sehr viele Kleinverlage. Da wären der Argument, Pendragon, Polar, Litradukt, Alexander Verlag Berlin, Golkonda, Culturbooks, Pulp Master … Mein Lieblingsverlag hier ist und bleibt der Argumentverlag. Gerade im Krimibereich abseits des Mainstreams wird sich gerade auch wieder auf „ältere“ Autoren konzentriert und neu verlegt… da wären James Lee Burke, Robert B. Parker, Nero Wolfe, Liza Cody, Sara Paretsky, Dennis Lehane, Joe R. Lansdale…. denn wie ihr schon sagt: älter heißt ja nicht schlecht, sondern eben auch verdammt gute Bücher. Klar, nicht alle. Aber die Schätze wieder auszugraben macht durchaus Sinn.
    Überhaupt machen die kleinen Verlage (ich kann leider hauptsächlich nur im Krimi-Bereich darüber sprechen – bei anderen Genres kenn ich mich nicht aus) sehr viel abseits des Mainstreams. Aber hier beißt sich die Katze in den Schwanz – die Großen wagen nichts und setzen auf Mainstream, haben aber einfach mehr Präsenz, die Kleinen wagen und produzieren Krimiperle nach Krimiperle, aber sie liegen kaum in den Buchhandlungen, haben kaum Präsenz. Deshalb ist die Arbeit mit einem Blog auch so wichtig – damit diese kleinen wertvollen Verlage auch eine weitere Plattform haben, eine Plattform, welche sie sich leisten können, weil sie mit ihrem kleinen Budget eben gerade die Perlen herausbringen können und eben nicht diese riesige Werbemaschinerie hinter sich haben.
    Ach, ein Thema, über das ich noch Stunden philosophieren könnte….

    1. Kein Stress, bei mir stapelt es sich auch im Feed-Reader …

      Widerstehen kann ich auch nicht, bei mir findet sich alles: Genremix, Bücher aus den 90ern (80ern), völlig unbekannte Titel & Autor*innen, Großverlage, Neuerscheinungen, Mainstream, Selfpub, Kleinverlage uuuund und und 😉 Der Mix macht es eben <3

      Und lieben dank für die Verlage – da bist du die erste die auch welche nennt! Einige sagen mir etwas und ich schau mal zum Wochenende, welche ich davon oben mit einfüge :-*

      Ich finde auch das wir Blogger*innen unsere Plattform nutzen sollten – und auch die Leser*innen ohne Blog. Oft werden solche Bücher auch gelesen, aber nicht besprochen – leider! Natürlich hat man nicht zu jedem Buch was zu sagen, ich auch nicht, aber gerade wenn es sich um solche Nischenbücher handelt, versuche ich zu mindestens diese bei unseren Kurzmeinungen vorzustellen! Cathy von Mademoiselle Facettenreich hatte schon die Idee einer Aktion – noch hab ich nichts gescheites im Kopf …

      Aber stimmt, definitiv ein Thema über das man ewig reden könnte!

      1. Ich habe es – vor allem letztes Jahr – auch einfach zeitlich nicht geschafft, zu jedem Buch eine Rezension zu veröffentlichen. Jetzt probiere ich das mit dem „Shorty“ Format, damit auch die Bücher erwähnt werden. Für Serien passt es schon mal ganz gut – für Standalones muss ich es noch ausprobieren. Und tatsächlich fällt es mir leichter, in der Form meines „Shortys“ über die Bücher kurz und knapp zu sprechen. In meinen sonstigen Rezensionen bin ich ja eher lang und ausschweifend.

        Aber ich merke auch gerade bewusst – und daran seid ihr quasi „schuld“ – dass ich eigentlich viel zu viele gute Bücher in meinem SUB schlummern habe. Deswegen bin ich auch scharf darauf, dass ABC vollständig auszufüllen. Das ist allerdings trotzdem nur ein Tropfen auf den heißen Stein, mein SUB ist riesig. Danach muss ich mir dann was überlegen, dass ich nicht so sehr auf Neuerscheinungn fixiert bin – allerdings muss ich auch zugeben, in der Bloggerwelt wird man viel eher auf Neuerscheinungen aufmerksam als ich das früher als „nur“ Leser war.

        Vor einer Weile hatte Philly von Wortgestalt-Buchblog mal eine Beitragsreihe, in der sie einen Kleinverlag pro Monat vorgestellt und dann auch Bücher daraus gelesen und rezensiert hat. Ich glaube, die Reihe ist eingeschlafen oder ausgelaufen, aber sowas ähnliches könnte ich mir in einer Gemeinschaft mit mehr Bloggern gut vorstellen – vielleicht ja nicht unbedingt einen ganzen Monat, aber 1 Woche Verlag xyz und jeder Blog ein Buch aus dem Verlag – wie eine Blogtour? – und dann in der nächsten Woche Verlag abc – und dann eine Woche Selfpublisher evtl. zu einem Thema (damit die nicht nur zu einer einzigen Woche kommen – da gibt es ja bestimmt Unmengen)…. Ach, genau hab ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht, aber ich denke, ich wäre gerne dabei. Ein wenig muss ich schauen, ob es zeitlich passt, aber tendenziell bin daran sehr interessiert.

        1. Bin gespant was da dann noch für Bücher bei dir auftauchen und absolut, vor dem bloggen kam mir bei weitem nicht so viel an Neuerscheinungen ins Hause, weil ich schlichtweg von vielem nicht wusste

          Hach, daran sind wir gerne schuld 😉

          Oh ja, deine Idee gefällt mir auch sehr gut! Vielleicht müssen wir irgendwo eine Gruppe mal aufmachen, mit Rundmail ist das ja gern chaotisch. Prob ist nur das die einen auf twitter und die anderen auf FB beispielsweise sind …

  2. Hallo ihr Zwei,

    endlich komme ich mal dazu, bei euch wieder zu stöbern und entdecke so einen tollen Beitrag!
    Und ich muss euch in allem Recht geben. Mainstream lese ich ebenfalls total gerne, werde aber immer wieder enttäuscht, gerade bei den Ermittlern, letztens erst bei „Hangman“, nachdem ich schon von „Ragdoll“ nicht zu 100% begeistert war, breche ich nun diese Serie ab und werde mir den nächsten Band keinesfalls kaufen.
    Hingegen habe ich nun mal begonnen, die Serie von Nele Neuhaus zu lesen und bin schwer begeistert, auch von der sehr sympathischen Ermittlerin!

    Aber mir geht es auch so, dass Rezensionen von älteren Büchern weniger bis gar nicht geklickt werden. Schade eigentlich, aber für mich bleibe ich bei der Mischung, einfach weil sich zu viele gute Schätze auf meinem etwas älteren SUB befinden!

    Liebe Grüße Anett.

    1. Hallo liebe Anett,
      OhNein Hangman? Nicht gut? Der liegt ja hier noch und Band 1 hatte mir sehr gefallen. Janna war ganz kleines bisschen skeptischer. Ach mal sehen, wie wir es so empfinden. Manchmal liegen wir total gleich und dann doch wieder nicht. Gerade bei den Mainstream Büchern. Wir können ja die Finger doch nicht davon lassen, aber lesen dann doch auch gerne mal ‚alt‘. Unser SuB ist auch voll von so manchem kleinen Schatz.
      Liebe Dank für dein Kommi
      Hab eine gute Woche, liebe Grüße :-*

      1. Ja ich glaube, bei Hangman sind sich alle nicht einig, man liebt es, oder eben nicht. Mir war es einfach zu ….. mimimiii…. zu viel nichts! Ich hab meine Rezension dazu online, spoilern tu ich nicht drin, also wenn ihr lesen wollt 🙂 Aber ich will euch auch nicht die Lust nehmen 🙂

        Liebe Grüße!

        1. Da „Ragdoll“ dich nicht vollends überzeugen konnte, überlese ich dich nun einfach frech 😀 😀
          Zu viel nichts klingt natürlich unfein, mal sehen wann ich mir meine Meinung zum Folgeband bilden werde & für dich gibt es ja hoffentlich andere Bücher die begeistern ;-*

  3. Hallo,
    ein interessanter Beitrag. Ich lese ja viel abseits des Mainstream und es wär interessant, ob sich die Klickzahlen bei neueren und gehypten Büchern erhöhen. Aber dafür müsste ich die wahrscheinlich erstmal zeitnah lesen, und das tu ich meistens nicht.
    Ich selbst geh eher nach dem Plot und nach dem, auf was ich grade Lust habe. Das kann mal leichte und seichte Kost sein, das kann etwas gewohntes sein, das kann etwas sein, das mich aus der Komfortzone reißt. Die Mischung machts!
    LG,
    Daniela

    1. Hallo Daniela,

      dann liest du schon gezielter als wir hihi. Nein, freisprechen können wir uns selbst davon nicht, da auch gerne Neuerscheinungen und Mainstream bei uns landen – aber wie im Beitrag erwähnt und auch du schreibst: der Mix macht es! Es wundert nur, denn gerade die ganzen aktuellen Bücher, die gefühlt auf fast jedem Blog zu finden sind, werden weitaus häufiger geklickt und das wobei viele schreiben, das sie eben diese Bücher gar nicht mehr sehen können, weil jeder Blog sie hat: Blogtour, Vorstellung, Rezension …

      Es sind einfach ein paar Gedanken von uns und vielleicht regt es den einen oder die andere an, auch mal Bücher bei anderen Blogs zu besuchen die einem nichts sagen oder gar selbst solche unbekannten Titel vorzustellen?!

      Lieben Dank für deinen Kommentar, hab einen feinen Wochenstart!

  4. Huhu!

    Ein schöner Beitrag zu dem Thema! 🙂
    Ich selber mag gerne genau diese Mischung! Manchmal möchte ich gewohntes, wo ich einfach nur unterhalten werde, immer öfter greife ich aber zu speziellem, besonderem, und probiere neues aus. Man wird einfach zu überschwemmt mit neuen Büchern – dabei gäbe es ja auch zum Beispiel viele ältere Werke, die es ebenso wert wären gelesen zu werden und die sicher nicht dem heutigen „Einheitsbrei“ entsprechen.

    Aber es gibt eben verschiedene Leser: manche möchten einfach dieses Gefühl immer wieder haben, dass sie bei bestimmten Büchern erreicht. Warum auch nicht? Natürlich sollten sie dann nicht meckern, dass es immer das gleiche ist *g*
    es gibt allerdings wirklich genug Auswahl, um auch besonderes zu finden, gerade im Selfpublisher Bereich, die nicht verlags-lektoriert werden. Manchmal hab ich das Gefühl, dass die alle auf eine Schiene lektoriert werden und sich deshalb alle so gleich anhören? *lach*
    Wie gesagt, man muss sich nur umschauen, man kann Leseproben runterladen, man kann in die Bücherei gehen bzw. in den Buchladen und in Bücher reinlesen und merkt dann eigentlich recht schnell, ob das massentauglich oder eher was anderes ist.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Hey, lieben Dank für dein Kommi
      Das mit dem ’speziellen‘ ist toll. Genauso sehen wir es auch. Klar gibt es oft genug solche Bücher die man einfach nur wegliest um den Kopf frei zu bekommen, muss auch mal sein. Aber die Besonderen ziehen uns doch immer wieder an.
      Also, ab in die BuchHandlung und stöbern gehen
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich :-*

  5. Huhu 🙂

    Ein toller Post, dem ich nur zustimmen kann!
    Ich neige leider auch dazu, die gehypten Bücher zu lesen. Obwohl ich hier nur zu den Büchern greife, die ich auch ohne Hype lesen würde… Trotzdem brauche ich momentan nicht mehr jedes neue Buch sofort und lese auch meine alten im Regal. Über diese Wendung freue ich mich wirklich 😀

    Liebe Grüße, Jana von Zauberhafte Bücherwelt.

    1. Huhu Jana – fast Namensvetterin 😉

      Es soll auch kein Zeigefinder-Beitrag sein, auch wir greifen, und das gerne, zu Neuerscheinungen, Hypes und auch mal Mainstream. Aber das darf einfach nicht alles sein bzw. darf es nicht die älteren und unbekannten Titel so untergraben. Wo aber eben auch wir als Leser*innen unseren Teil dazu beitragen, denn oft ist es doch so das das neu gekaufte Buch gerne Vorrang hat und der SuB warten muss. Und das man sich lieber auf seine bekannten Autor*innen verlässt als neues zu wagen – eben da wollen wir im ganz kleinen bei uns etwas gegenwirken – einen guten Mix aus allen Büchern zu versuchen!

      Hab noch einen feinen Abend!

  6. Huhu!

    Wahnsinnig toller Beitrag! Richtig gut geschrieben und spricht mir so aus der Seele. Ich bin teils so genervt von gehypten Büchern (leider waren darunter auch so einige Fehlgriffe) dass ich nicht mehr jedes neue Buch sofort haben muss und somit rezensiere ich auch gerne mal über „ältere“ Bücher oder auch Filme 😀

    LG Lia

    1. Hallo Lia
      vielen Dank für Dein Kommi. Merkst du bei deinen Rezensionen einen Unterschied in den Klickzahlen zwischen ‚alten‘ und ’neuen‘ Büchern? Uns geht es jedenfalls so. Bekannter Autor? Toppklicks. Unbekannte oder Selfpuplisher? Deutlich weniger. Das ist schon schade. Zu mal sich oft richtig tolle Geschichten dahinter verbergen.
      Werde mal zu dir stöbern kommen, nach alten Büchern 😉
      Liebe Grüße auch von Janna

  7. Liebe Janna,

    ein toller und absolut richtiger Beitrag! Ich merke den Unterschied zwischen gehypten und anderen Büchern auch an meinen Klickzahlen sehr deutlich. Allerdings habe ich bisher nie empfunden, dass Hypes immer das gleiche beinhalten. Für mich habe ich in gehypten Bchern auch schon außergewöhnliche Highlights gefunden aber genauso auch in weniger bekannten Büchern.

    Der Umstand, das einige Bücher mehr ins Rampenlicht gerückt werden, haben wir den Verlagen zu verdanken. Dass Bücher schnell alt werden, liegt an den Buchhandlungen. Schön finde ich, dass Blogger allerdings mittlerweile die Stimme haben, dem Trend ein wenig entgegenzuwirken. Das sollten viel mehr Blogger unterstützen. Wir neigen doch immer sehr dazu, Neuheiten Leser zu sein.

    Liebst,
    Jule

    1. Huhu Jule, lieben Dank! Meine Blog-Kollegin Kerstin hatte auch ihre Fingerchen drin 😉

      Ich bzw. wir wollen auch gar nicht sagen das jedes gehypte Buch identisch mit anderen sind, aber doch finden sich dort mehr Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten als bei eher unbekannten Titeln. Aber stimmt, auch ein Hype-Buch kann begeistern, siehe „Und es schmilzt“ von Lize Spit!

      Ich denke es ist eine große Kette an Gründen. Neuerscheinungen werden natürlich weitaus mehr vom Verlag gepusht, eben deshalb findet man diese auch schneller in Buchhandlungen und wir als Leser*innen müssen eben etwas entgegenwirken finden Kerstin & ich! Natürlich findet man bei uns auch Neuerscheinungen, Hypes und Mainstream – wichtig ist aber, auch die älteren und unbekannten Titel im Auge zu behalten!

      Hab lieben Dank für deinen Kommi & wünsche dir noch einen mukkeligen Abend (=

  8. Hallo!

    Toller Post! Ihr habt vollkommen recht, alle meckern darüber, dass man Rezensionen zu Neuerscheinungen überall liest, aber wenn man mal ein älteres Buch oder ein Buch von einem unbekannten Autor rezensiert, wird das kaum geklickt. Da müssten sich alle mal bei der Nase nehmen, ich schließe mich da nicht aus.

    Ich wünsche euch noch viel Spaß beim #Litnetzwerk-Wochenende!

    Alles Liebe
    Barbara von Barbaras Paradies

    1. Hallo liebe Barbara,
      wir danken für dein ehrliches Kommi.
      Das Neuerscheinungen reizen geht uns ja auch so. Dazwischen mal ein ‚altes‘ aber wie du sagst, die sieht kaum einer.
      Hab einen schönen Sonntag noch
      Liebe Grüße

  9. Moin,

    ein wirklich cooler Artikel. Bin in allen Punkten voll und ganz Deiner Meinung!

    Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Sonntag und morgen einen guten Wochenstart!

    Herzliche Grüße von meinem Lieblingsleseplatz,
    Verena

Ein Blog lebt von der Interaktion, also immer her mit Euren Gedanken! Wir freuen uns über Eure Kommentare und den Austausch!

%d Bloggern gefällt das: