Einfach „nur“ lesen ?!?

einfch nur lesen I

Besonders bei Leserunden und Rezensionsexemplaren + Testlesebücher kann ich gar nicht ohne Notizen lesen! Naja, können schon, dann wird das aber nichts mit der Rezi *lach*.
Und immer mehr habe ich diese Utensilien auch beim „nur“ lesen dabei, um wichtige Abschnitte/Sätze zu kennzeichnen. Bücher welche definitiv in meinem Regal bleiben erhalten sogar Eselsohren ~ gerade wenn ich unterwegs bin, habe ich weder Block, noch Post-its dabei.
Okeeee … ja, eigentlich mache ich grundlegend Notizen o.ä. – ich bin einfach zu vergesslich für eine Rezension ~ bei mir geht`s auch im ‚real live‘ nicht ohne Kalender/Notizbuch 😀

Ich benötige es einfach als kleine Denkstütze! Muss jedoch mal lernen zu selektieren!! Vieles schreibe ich auf, welches  jedoch nie den Weg in eine Rezension von mir findet, ganz einfach weil es spoilert & da ich mir ja den Verlauf der Geschichte, die Wendungen & Protagonisten merken kann, frage ich mich manchmal selbst danach: Warum hast du das jetzt notieren müssen!?

Bei Büchern die ich nicht vorhabe zu rezensieren, wird einfach „nur“ gelesen, jedoch gibt es davon immer weniger 😉 Vielleicht fällt mir dazu ein neues „Must-read“ ein? Oder eine andere Rezensionsform?! Doch bis dahin heißt lesen = vergnügliches arbeiten! Das Herausschreiben, notieren von Zitaten & Co. empfinde ich ja nicht wirklich als Arbeit! 😉

 

Wie sieht das Lesen bei Euch aus ~ Notizen, Post-its, Eselsohren??
Oder einfach „nur“ lesen & Rezension verfassen?

43 Kommentare

  1. Ein interessantes Thema. Und mutig, dass du ganz offen zugibst, dass du Eselsohren machst. Hatte bis jetzt immer das Gefühl, das sei ein riesen Fauxpas in der Buchblogger Szene 😛
    Ich lese meistens ohne Notizbuch. Nur bei Büchern, wo mir gleich viele schöne Zitate entgegenspringen, schreibe ich Sachen auf. Aber eigentlich würde ich gern viel öfter Sachen rausschreiben. Aber meistens siegt die Faulheit…
    Liebe Grüße

    1. ich weiß ich bin nicht allein 😉 jeder soll lesen wie er will,ich hab meine am liebsten zerlesen (aber nicht zerfleddert) und ich mag es einfach gerne zitate in rezensionen einzubauen *-*

  2. Ich schreibe zu jedem Buch eine Rezi, egal ob sie mir gefallen haben oder nicht, wobei ich mich bei schlechten Büchern wirklich auslasse und meine Zunge sehr spitz wird.
    Dafür habe ich ein eigenes Notizbuch allein nur für Rezis. Anstatt im Buch rumzukritzeln, kritzle ich in dem Notizbuch. Somit brauche ich die heiligen Bücher nicht zerstören. Bin da ein bissl pingeliger XD

  3. Hallo,
    zur Zeit schreibe ich ja zu jedem Buch, das ich lese eine Rezi. Manchmal denke ich darüber nach das nicht mehr zu tun, denn es gibt immer wieder Bücher, da verspüre ich nicht immer Lust dazu eine Rezi zu schreiben. Ich persönlich mache mir keinerlei Notizen oder Markierungen und Eselsohren oder Knicke gehen so gar nicht 🙂
    Zur Zeit schreibe ich noch relativ zeitnah meine Rezensionen und daher sind meine Gedanken und Gefühle zu einem Buch noch recht frisch. Notizen würden mich persönlich auch irre machen, ich verzettel mich so gerne, und ich befürchte es würden 1000 Seiten Notizen bei mir werden 😉
    Leseabschnitte bei Leserunden markiere ich bei Prints mit mehreren Lesezeichen 🙂

    LG
    Tanja

  4. Eine gute Frage und schöne Diskussion. Also ich lese viel und oft auf dem Ebook-Reader, so dass ich mir dort gleich beim Lesen interessante Textstellen markieren kann und auch Notizen machen kann. Aber ich habe auch trotzdem für alle Fälle immer einen Notizblock oder Schreibblock dabei um mir Gedanken oder Ideen aufzuschreiben. Aber was ein Buch angeht, dass ich lese, behalte ich das meistens tatsächlich im Kopf, denn während ich es lese, entwickelt sich dort langsam aber sicher eine Rezension. Und davon schreibe ich aber auch Gedanken auf, wenn ich befürchte ich könnte sie schnell vergessen oder etwas wird mich ablenken. Wenn ich anfange zu rezensieren, gehe ich gedanklich eh wieder zum Anfang des Buches zurück und nach und nach zu den Kapiteln, wo mir etwas gefiel oder nicht gefiel.
    Aber aufschreiben ist trotzdem immer gut, wäre ja schade, wenn schöne Gedanken verloren gingen.

    1. Das Missglückt mir immer, denn gezielte Formulierungen fallen mir immer ein, wenn ich nichts zum notieren habe – leider & dann sind die tollen Gedanken in den Weiten des Vergessen sein

  5. Hallo 🙂

    Interessante Frage!
    Bei Leserunden mache ich mir ganz viele Notizen auf einem A4-Block und markiere mit Post-its besondere Seiten mit und ohne Zitate. Ein A5-Block liegt bereit für die Abschnitte und Rezis. Bei anderen Büchern ist es unterschiedlich. Meistens nur ein paar Notizen und nur einzelne Post-its für Zitate. Eselohren geht aber bei mir gar nicht! Schwierig wird es bei LR mit Ebooks, da können es so viele Lesezeichen werden, dass ich ziemlich suchen muss. Deshalb bewerbe ich mich auch nur sehr selten bei diesen LR. 😉

    Crumb ist bisher die Einzige mit Eselohren? 😉

    Liebe Grüße
    Eva (clary999)

  6. Ihr Lieben,

    auch ich kann nicht einfach nur lesen. Ich habe es mir tatsächlich zur Aufgabe gemacht, jedes Buch zu rezensieren dass ich lese, aber ohne meine Notizen und Gedankenstützen würde ich keine gute Rezension schreiben können. Manchmal denke ich schon, hach, wäre es nicht nett einfach nur zu lesen, aber dann dränge ich diesen Gedanken schnell wieder fort und notiere was das Zeug hält. Ich muss auch gestehen, dass ich einfach nicht alles behalten kann und es wäre doch schade, wenn eine Rezi darunter leiden würde ;-).

    Liebe Grüße

    Nisnis

    1. Meine Worte 😉 Ja, seit geraumer Zeit wird auch alles rezensiert was ich lese ~ mal überlegen ob ich für mich eine Form der Kurzrezension finde ?!?

  7. Guten Morgen,
    also ich „lese nur“ und mache mir in der Regel keine Notizen. Bei Leserunden kommt es in Ausnahmen mal vor. Da schreibe ich auch die Rezi dann zeitnah sonst ist es eher so, dass ich die Rezis oft erst Wochen später schreibe. Geht aber trotzdem prima. Klar, wenn ich etwas zitieren möchte z.B. dann muss ich halt mal etwas suchen weiß aber meist so ungefähr wo ich beginnen muss 😉

    Inzwischen sind die meisten Bücher ebooks, vom Rest kommt ein Großteil aus der Bücherei oder ist geliehen. Aber auch sonst – sorry – Eselsohren geht bei mir gar nicht. Bekäme ich ein geliehenes Buch so zurück wäre es das letzte was ich demjenigen je geliehen habe… selbst ein offen hinlegen (so dass der Rücken in Mitleidenschaft gezogen wird) geht gar nicht. Meine Bücher sehen meist aus wie neu, mein Mann würde da echt auch die Krise bekommen :))

    Es gibt Ausnahmen. Regelrechte „Arbeitsbücher“. Da wird dann auch mal etwas farbig gekennzeichnet. Lernbücher halt.

    1. Ich steh dazu, hab zerlesene Bücher ;D `ne Woche okay, aber mehr darf es auch nicht her sein, ich krieg da sonst nix mehr zustande in der Rezi …

  8. Also bei mir ist es so, dass ich einfach lese – dann bin ich abgetaucht in der Welt des Buches, da ich ein wunderbares Gedächtnis habe, kann ich auch Wochen danach noch Rezensionen tippen und dir Dinge aus dem Buch erzählen! Nur im Urlaub mache ich es so, wenn ich eben 10 Thriller mithabe, dass ich mir eine Kurzinfo / neg. Points in meinem Handy unter Notizen speichere, weil es oft 20 Bücher sind, die da zusammenkommen

  9. Also, ich lese ein Buch und schreib dann gleich die Rezi, wenn noch alles frisch im Gedächtnis ist. Notizen mache ich mir während des Lesens keine und da ich nur noch e-books lese, wäre das mit den post-its auch etwas schwierig (grins). Und da muss ich Lisa zustimmen: Eselsohren, Knicke o.ä. bei gebundenen Büchern (oder auch Taschenbüchern) geht bei mir garnicht!! Ich habe früher viel Bücher verliehen, aber wenn die zerfleddert wiederkamen, hat derjenige das letzte Mal ein Buch von mir bekommen. Wie Lisa so schön sagt: ich habe auch immer ein wachsames Auge auf meine Lieblinge ;=)

    1. 😀 Post-its bei e-book, das wäre mal `n optisches Bild
      Beneide die Nicht-Notizen-Macher!!
      Versteht mich nicht fasch, Eselsohren ja ~ ich steh dazu! ~ selten habe ich ein geliehenes Buch, dort jedoch würde ich nie Knicke & Co. machen

  10. Eselohren ??? Nein, nein, das geht gar nicht. Zumindest nicht bei meinen. Ich werde mir auch eine Büchertasche (bzw. zwei Hardcovergröße und Taschenbuchgröße) nähen. Einfach zur Sicherheit.
    Ich hab auch ein Notizbuch in meiner Nähe, wo ich mir Dinge aufschreibe, die unbedingt in der Rezi erwähnt werden müssen. Allerdings vergesse ich das auch mal, wenn ich wirklich gefesselt bin.

    Gruß
    Isbel

    1. Jaaaa Eselsohren *ErhebeDasWortFürSie* 😉 Mein Freund kriegt wirklich rote Pusteln wenn ich das mache! Und wenn ich mal ein Buch von Kasin bekomme, hab ich definitiv was zum schreiben dabei 😉

      1. Hihihi, jetzt musste ich wirklich grinsen 😉 Ich erinnere mich noch absolut an das erste Buch das du mir geliehen hast und ich dachte am Anfang “ Huch, da ist ja ein Eselsohr?! Und dann noch eins?! Beim weiterlesen war mir dann klar das Du, meine liebe crumb, damit Deine Leseabschnitte einteilst. Es war irgendwie so eine richtig persönliche Note, was ich absolut klasse fand 🙂

  11. Heyho,
    muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich mir auch keine Notizen mache. In der Regel lese ich „lediglich“ das Buch und überlege mir dann später am Laptop wie ich was nun schreiben werde. Manchmal bleibt es dann auch nicht aus, nochmals hier und da kurz reinzuschauen und vielleicht auch die eine oder andere Seite nochmals zu lesen.
    Für Leserunden speichere ich meine Abschnitt-Fazits auch im Laptop in der gleichen Datei.
    Aber bin in diesem Punkt noch ein „Neuling“ und noch kein Profi wie ihr 😉
    Möglicherweise werde ich noch meine bisherige Taktik überarbeiten 😀

    1. Neee ICH würde solch eine Stelle nie wieder finden bzw. doch, ja, aber frag nicht wie viel Zeit ich dann investiert habe 😀

  12. Also ich mache das so: Ich habe ein Notizbuch für Leserunden und eines für „nur „Rezensionen.Darin wird bei LR fein säuberlich Leseabschnitt für Leseabschnitt aufgeschrieben . Für Rezensionen schreibe ich immer wieder auf was mir einfällt und mit diesen Notizen schreibe ich dann die Rezension.Wenn ich nichts notieren würde hätte ich nach dem Lesen das für mich Wichtige wieder vergessen.

    1. Hach wie schön, du auch hier :-*

      Das sollte ich vielleicht auch mal machen! Oft erwische ich mich dabei, wie ich wild notiere (wie eben für eine LR), nur das es kein Leserundenbuch ist 😀 Ich muss da echt mal selektieren

  13. Hallo 🙂

    Das ist bei mir ganz unterschiedlich, aber ich mache mir meistens keine Notizen. Nur bei Leserunden halte ich meine Gedanken zu den einzelnen Leseabschnitten fest, aber ansonsten schreibe ich mir in der Regel nichts auf, außer es fällt mir etwas ganz Besonderes auf.

    Mit diesen kleinen Streifenklebedingern markiere ich mir manchmal Zitate, für eine Rezension. Aber auch nur, wenn ich grad was zur Hand habe.

    Dann habe ich aber auch wieder Phasen, in denen mein Notizbuch gut gefüllt wird und ich sogar eine Pro-Contra-Liste zu meiner aktuellen Lektüre führe.

    Liebe Grüße,
    Nicole

  14. Ich frage mich immer noch, wie Ihr anderen das immer alles so schafft, mit den tollen Rezis. Jetzt weiß ich es 🙂 Ich habe mir bislang keine großartigen Notizen gemacht, immer nur am Anfang und dann nicht mehr…kein Wunder, dass ich mich so schwer tu mit den Rezensionen.
    Ich nehme mir das zwar immer vor (beim nächsten Buch gaaanz gründlich) und dann kommt doch wieder so viel dazwischen, dass ich froh bin, überhaupt in der Leserunde mitmachen zu können.
    Aber bald kommt der Herbst und dann habe ich immer viel mehr Zeit (in der Regel).
    LG, Tanja (Rabbitfan)

    1. Gründlich bin ich auch nicht, eher chaotisch ~ ein Wunder das ich da selbst noch durchsteige 😀 Aber eben darum mach ich es, ich würde sonst wahnsinnige Probleme haben, alles nochmal wieder zugeben oder prägnante Punkte geraten in Vergessenheit

  15. Ich bin „noch schlimmer“. Wenn ich ein Buch rezensieren möchte bzw. an einer Leserunde teilnehme, tippe ich meine Gedanken / Kurzinhalte / Merkhilfen entweder auf dem Laptop ein oder auf dem iPhone bzw. iPad in die Cloud, da ich mir nicht alles merken kann (man wird ja auch nicht jünger). Durchschnittlich kommen so pro 100 Seiten 1 DIN-A4 Seite zusammen … Mein aktuelles Buch hat knapp 400 Seiten und ich 8 Seiten Mitschrift – da ist wohl was schief gegangen .

    1. Nein oder? Sammelst Du die auch wenigstens alle? Da müssen ja Ordner voller Notizen bei Dir rumstehen 😉
      Aber die Idee hat was!

    2. Ja aber wenn die 100 Seiten total langweilig sind, wie kommt man dann auf eine ganze Seite Kommentar dazu? Ist natürlich bewundernswert aber ich kann das nicht so mit Seitenzahlen angeben. Es kommt halt ganz drauf an, was für einen Eindruck das Buch erstmal im gesamten auf mich macht und wenn es gut genug war, rezensiere ich es sehr gerne.

  16. Da ich ja erst seit kurzem Rezensionen schreibe heißt es,erst lesen dann gleich Rezi schreiben.Eselsohren,Knicke oder Notizen
    am Rande von Büchern gehen gar nicht.Bei Büchern von der Bibliothek ist es leider nicht zu vermeiden damit kann ich aber schweren Herzens leben.ich versuche auf meine eigenen Bücher immer ein wachsames Auge zu haben.ich leihe auch meine Schätzchen ungern her,ausser ich weiss das diejenige auch liebevoll mit Büchern umgeht.Habe leider schon schlechte Erfahrungen gemacht mit dem Verleih von meinen Lieblingen.
    Liebe Grüße
    Lisa

    1. Echt? So gar nichts, nicht mal Post-its? Hui 😀 Neee, meine Bücher die bleiben sind zerlesen – mir gefällt das gerade! Und nicht immer habe ich direkt Zeit die Rezi zu schreiben bzw. brauche auch je nach ‚real life‘ auch mal ein paar Tage länger fürs lesen…

  17. Hallo!
    Wenn ich Bücher für Leserunden unterwegs lese, dann habe ich das Buhc in einer Büchertasche dabei. Und ein DIN-A5-Schulheft, in das ich mir Notzien schreibe, um diese später in der Diskussion oder in der Rezension zu erwähnen.
    Leseabschnitte markiere ich mir mit den bunten Lesestrips.

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