DIY Krimi Aktion #5

DIY Krimi

Eine Aktion von Nenaties Bücherwelt, Lora liest & der Autorin Claudia Wenk 

DIY Krimi (Teil 1) von Claudia Wenk

DIY Krimi (Teil 2) von Janna (mir)

DIY Krimi (Teil 3) von Regina Happel

DIY Krimi (Teil 4) von Janna (mir)

DIY Krimi (Teil 5) von Regina Happel


DIY Krimi (Teil 6)
von Janna

Kaum waren die Polizisten fort, betrat der Arzt den Raum. Sue verzichtete auf ein Beruhigungsmittel und griff sofort nach ihrer Kleidung, als auch der Arzt nicht mehr zu sehen war. Ich muss hier raus, dachte sie. Sie zog sich an, aber der Zettel war nicht mehr in ihrer Hostentasche. Egal!, so schnell sie konnte schlich sie sich über die Flure und hinaus aus dem Gebäude. Da ihr Portemonnaie noch in der Tasche war, nahm Sue ein Taxi und fuhr direkt zu Laura. Die Adresse war leicht über das Handy zu finden.

Auf dem Weg zum Auto bat Karl darum sich erst die Akten anzusehen. „Oh mein Gott!“, sagte er, „Hey Franz! Franz!!“. Dieser kam gerade mit zwei Kaffeebechern in den Raum. Karl schaute ihn schockiert an: „Du hattest nicht mit ermittelt oder? Ich meine ich dachte du erinnerst dich an den Fall?! Ich habe gerade mal in der Akte geblättert, ebenso in den Zeitungsartikeln. Da stimmt was nicht!“.

Das Taxi war bereits seit einer halben Stunde fort und noch immer stand Sue auf der anderen Straßenseite. Nun hab dich nicht so! Toms Zeit läuft, und kaum hatte sie dies gedacht, sich selbst die Angst genommen, klingelte sie bereits an der Tür. Stille. Sie hämmerte und klingelte. Nichts tat sich. Sue wurde flau, aber sie musste es wagen. In ihrer Tasche kramte sich nach einer Haarnadel. Nichts. Also ging sie um das Haus herum, schaute sich nach Zeugen um und ging durch das Gartentor. Stockend hielt sie inne. Hinter dem Tor herrschte das Chaos. Überall lagen Trümmer des alten Autos von Norbert. Sie ist wahnsinnig geworden, ging es Sue durch den Kopf. Ein leises Scharben, Sue schluckte. Dann bemerkte sie das Gartenhäuschen und schlich sich hin.
Die Fenster waren verschmutzt. Sue konnte nichts erkennen. Dann wieder dieses Geräusch. Langsam ging sie zu der Tür.

„Ich … ich dachte der Fall wäre … warum wurde das nicht kommuniziert?? Egal ob mit ermittelt oder nicht, dass kann doch nicht einfach unter den Tisch fallen!“ Franz wurde immer lauter, während er mit dem Polizeichef sprach. „Sei still!“ zischte der Polizeichef Bauer „Hör zu, das ist nicht ganz so einfach …“. Franz wurde rot vor Zorn: „Einfach??? Nein, einfach ist hier gar nichts! Herrgott noch eins, was lief da damals?“. Polizeichef Bauer schloss die Tür „Setz dich und hör zu!: Norbert Dinkel ist nicht tot. Das weiß ich und das weiß Lauras Mutter Magarete und…“. Franz stand auf „Und was Bauer? Was? Die Zeitungen schreiben er sei unauffindbar, im Bericht steht ‚Abgeschlossen‘. Ich dachte hier sei ein Fehler und nun sagst du mir, das der Dinkel nicht tot ist?! Was läuft hier?“ Polizeichef Bauer räusperte sich, dann klärte er Franz auf.

Sue verharrte in ihrer Bewegung. Ihre Hand umschloss den Türknauf, drehte ihn langsam. Mit einem Quietschen ging die Tür auf. Dunkelheit. Scharben. Das Quietschen der Tür. Sue schauderte, ging jedoch einige Schritte hinein. Es dauerte einen Moment, doch dann erkannte sie was sie vor sich sah, schlug die Hand über den Mund, um einen Schrei zu unterdrücken.
Da war Tom, schwer atmend. Blut, da war so viel Blut. Er lebt!, Erleichterung machte sich breit und Sue kniete sich zu Tom. In diesem Moment krachte die Tür ins Schloss.

4 Kommentare

  1. Und ich befürchtete schon, du hättest aufgegeben, als gestern noch nichts von dir kam! 🙂 Wow, das liest sich sehr spannend, ich freue mich jetzt schon auf den Showdown nächste Woche. 🙂
    Loralee

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