„Der Tag an dem ich starb“

Aktuelle Ausgabe: 27.01.2011
AutorIn: Anthony Mc Gowan
Verlag : Ravensburger

ISBN: 978-3473583768
Taschenbuch: 256 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: ?,?? €
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Erstausgabe: 26.09.2009 * gebundene Ausgabe *
256 Seiten * ?,?? €

-Bild folgt-

4 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kasin
04.02.2016

Es kommt wie es kommen muss…

…..in dieser Geschichte um Paul. 
Es war zu ahnen, aber eben nicht alles, nicht dieses Ausmaß, nicht diese Geschichte.

„Der Tag an dem ich starb“ von Autor Anthony Mc Gowan, erschienen im Ravensburger Buchverlag in der Kategorie Jugendbuch ist keine leichte Kost und doch war es gut zu lesen.

Aber erst einmal zur Story:
Paul, ein jugendlicher Schüler wie viele andere auch. 
Seine Schule ein Tummelplatz der unterschiedlichsten Charaktere und Gruppierungen.
Loser, Nervensägen, Coole, Mutige, Schwache, Freaks und Brutalos. Letztere geben den Ton an, allen voran Roth, ein Schläger und Quäler mit dem sich keiner anlegt, nicht mal die Lehrer. 
Ausgerechnet Paul gerät an Roth und obwohl er sich gar nicht zu ihm gehörig fühlt gehört er ihm doch. Eine fatale Situation die sich zu einem Alptraum entwickelt.

Paul erzählt seine Geschichte auf eine ruhige Art, er trägt nicht dick auf und trotz der jugendlichen Sprache erkennt man sehr gut den Erwachsenen dahinter. Seine Leben und sein Umfeld kommt glaubhaft und lebensnah rüber. Etwas mehr Optimismus hätte aber gut getan, vielleicht auch für Pauls Schicksal.
Muss aber zugeben dass ich zwischendurch schon mal grinsen musste angesichts der lockeren Sprache.

So oft verliert sich Paul in seinen Wörtern und doch fehlen sie ihm.
Er beschreibt und bezeichnet und man weiss genau was er meint auch wenn er nicht alles ausspricht.
Die Gewalt an der Schule überwiegt, seitens der Schüler ebenso wie der Lehrer. Ein Spießrutenlauf jeden Tag auf’s Neue und doch hat Paul genug Humor um ihn einfließen zu lassen.

Die Geschichte fließt so dahin und obwohl es nicht wirklich so spannend ist, fesselt sie doch. 
Man folgt diesen Episoden um das Messer, eine besondere Rolle ist ihm zugetan, man wartet und erwartet und was letztendlich passiert ist dann wirklich unerwartet.

Eigentlich hätte ich 5 Sterne vergeben, aber was mir fehlte waren die Emotionen. Zwar ist dieses Buch voll von Beschreibungen und Empfindungen über Angst, Wut, Hass, Mut und ein bisschen Liebe. Aber es war mir zu oberflächlich, vielleicht liegt es an diesem Jugendlichen der sich nicht ausdrücken kann oder will, am Autor und der Geschichte liegt es jedenfalls nicht.
Deshalb vergebe ich ausgezeichnete 4 von 5 Sternen.

Habt keine Scheu einen Kommentar zu hinterlassen, wir freuen uns über jeden einzelnen!

%d Bloggern gefällt das: