„Killerverse“

Aktuelle Ausgabe: 14.01.2016
AutorIn: Ben Bauhaus
Verlag: Egmont Lyx

ISBN: 978-3802596148
Taschenbuch: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Kosten: 9,99 €

-Bild folgt-

5 von 5 Sternen ~ Rezensiert von Kasin
30.01.2016

Eine Mordsgeschichte!

Johannes (Johnny) Thiebeck – ein Ex Kommissar der das Ermitteln einfach nicht sein lassen kann. Mit Haut und Haaren (und bei einem 2 m Riesen ist davon ja zur Genüge vorhanden) stürzt er sich in einen geheimnisvollen Mordfall, der sich schnell als Serie entpuppt.

Aber erst einmal kurz zur Story:
Henni, eine junge Polizistin bittet Thiebeck um Hilfe. Er soll Licht ins Dunkel bringen und dabei nach Möglichkeit einen Mord aufklären.
Der Tote, ein Reisebüroinhaber, starb auf sehr grausame und ungewöhnliche Art. Schnell kommt Thiebeck einem Geheimnis um die Reisegruppe des Todes (wie er sie nennt) auf die Spur.
Was steckt dahinter, wer und warum? Und kann Thiebeck so nebenbei auch seinem Kumpel Ulli den Hintern retten?
Johannes Thiebeck kannte ich schon aus „Bullet Schach“, Band 1 der Thiebeck Thriller Reihe von Autor Ben Bauhaus, beide Bücher erschienen im Egmont Lyx Verlag
Auch in diesem Band wird die Geschichte wieder in der Ich-Form Johnnys wiedergegegeben.
Ein Protagonist der so richtig ‚rund‘ war, mit seinen Macken und Schrullen, seinen genial-witzig-frechen Sprüchen und Gedanken.
Er ist gereift mit der Zeit, aus diesem Boxer mit Haudrauf-Garantie, der in Freundes-, Kollegen- und Gangsterkreisen auch ‚das Tier‘ genannt wird,  ist ein richtig herzlicher Mensch geworden.
Wobei er deswegen nicht unbedingt liebevoll ist, jedenfalls nicht zu denen die es verdienen.Johnny kann zart, aber er kann auch ganz gewaltig, ihn will man als Freund und nicht als Feind!
Hinzu kommt dass er sehr intelligent ermittelt, klasse Kontakte hat, die gerne weiterhelfen und hier und da auch mal ermittlungstechnisches Glück.
Die Story ist spannend von Anfang an, es gibt jede Menge Verdächtiger, ein Geheimnis das geklärt werden will und natürlich altbekannte Gesichter aus dem Vorgängerband.
Ich lag mit meinen Verdächtigungen jedenfalls wieder voll daneben, bin mit der Auflösung und Aufklärung, die geschickt bis zum Schluss hin rausgezögert wurde, vollends zufrieden und überzeugt.
Eine sehr unterhaltsame Nebengeschichte ist auch integriert, in der Johnny mal so richtig als Nicht-Polizist auftreten kann und auch nicht unbedingt die Regeln einhalten muss, aber genug Charakterstärke beweisst um eben doch als Sympath rüber zu kommen.
Lokalkolorit aus Berlin und Irland sowie wunderschön beschriebene, fast schon nebensächliche Details ohne das darüber die Spannung leidet sind ein weiterer Pluspunkt in diesem Buch.Die kurzen Kapitel sorgen für Cliffhänger, die zum weiterlesen anregen, ein Reim für Rätsel und die übersichtliche Anzahl der Protagonisten für ein Lesevergnügen.

Toll, toller, Thiebeck!
Band 3 „Puppenruhe“ erscheint im Juli 2016 und ist für mich ein absolutes Lese-Muss!
Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen, plus einen extra für das Monster im Schrank 😉

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